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PVC-Aufbereitung, Projekt TönsmeierAbsaugtechnik in der PVC-Aufbereitung

Das Unternehmen Tönsmeier Kunststoffe hat am Standort Höxter in seine Aufbereitungsanlage für PVC investiert. Unter anderem wurde um eine wirksame Absauganlage zur Erfassung und Abscheidung von Stäuben ergänzt.

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PVC-Aufbereitung, Projekt Tönsmeier: Absaugtechnik in der PVC-Aufbereitung

Speziell PVC-Abfälle werden typischerweise mit aufwändiger Technik aufbereitet, um sie beispielsweise als Ausgangsmaterial für die Herstellung neuer PVC-Profile einzusetzen. In diesem Segment ist Tönsmeier sowohl als professioneller Entsorger als auch als Rohstofflieferant und Hersteller von Halbzeugen für die Kunststoffindustrie tätig.

Im Rahmen der Erweiterung und Modernisierung der Fertigungsanlagen in Höxter wurde auch die Modernisierung der Filteranlage angegangen. Die Aufgabe lautete, die bestehende Absauganlage durch eine moderne, energieeffiziente und der benötigten Kapazität angepasste Anlage zu ersetzen. Die Anforderungen an die neue Absauganlage waren in einem Pflichtenheft spezifiziert worden:

  • Volumenstrom bis 23.000 m3/h
  • dreischichtiger Betrieb
  • diskontinuierlicher Betrieb der einzelnen Maschinen
  • PVC-Kunststoffstäube mit vorgegebenen explosionstechnischen Kenngrößen
  • Grenzwert für den Staubgehalt in der Abluft
  • Emissionsmessung nach 6-monatigem Betrieb
  • Grenzwert für die Schallabstrahlung
  • Materialaufnahme in Big-Bags
  • hohe Betriebssicherheit und Verfügbarkeit
  • eingeschränkter Platzbedarf für die Filteranlage
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Zunächst wurden die lufttechnischen Daten der vorhandenen Anlage als Grundlage für die Planung der Neuanlage ermittelt. Nach einer intensiven Planungs- und Abstimmungsphase mit den Projektverantwortlichen am Standort Höxter wurde eine den Anforderungen entsprechende und energetisch überzeugende Lösung präsentiert, so dass Spänex der Auftrag über Lieferung und Montage der neuen Absauganlage erteilt wurde. Im Kern besteht die kompakte Filteranlage mit integriertem, drehzahlgeregeltem Absaugventilator bestehend aus den Einheiten Reinluftkammer mit Absaugventilator, Filterzelle mit druckluftabgereinigten Filterschläuchen (online-Betrieb), Pufferbehälter mit Atex-konformer Zellenradschleuse als Entkopplungsglied und Big-Bag zur Materialaufnahme.

Dazu kommt das Rohrleitungssystem zum Anschluss der Zerkleinerungsmaschinen oder -mühlen mit baumustergeprüfter Rückschlagklappe, der Abluftkanal mit Messstelle für Messung der Reststaubkonzentration und die elektrische Anlage auf Basis einer SPS mit Drehzahlregelung für den Absaugventilator über einen Frequenzumformer.

Als Besonderheit war zu berücksichtigen, dass die einzelnen Zerkleinerungsmaschinen mit Förderventilatoren ausgestattet sind. Der in das Filtergerät integrierte Absaugventilator muss, bezogen auf die Druckerhöhung, nur die Widerstände im Rohrleitungssystem, der Filteranlage und im Abluftkanal überwinden. Gleichzeitig muss die Luftmenge dem unterschiedlichen Bedarf in Abhängigkeit von den in Betrieb befindlichen Zerkleinerungsmaschinen angepasst werden. Weiterhin wird in der Hauptleitung eine Mindestströmungsgeschwindigkeit aufrechterhalten, um die Ablagerungen von Stäuben zu vermeiden. Eine weitere Herausforderung waren die beengten Platzverhältnisse zur Aufstellung des Filtergeräts.

Die Anlage wurde im Juli 2012 montiert und in Betrieb genommen. Damit liegen einige Betriebserfahrungen vor. Demnach habe die Absauganlage nicht nur Vorteile hinsichtlich Energieeffizienz und Sauberkeit im Arbeitsbereich gebracht, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz geleistet.

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