Informationen für Aussteller RapidTech

Schneller zu besseren Produkten

RapidTech – Messe und Anwendertagung in Erfurt
Vom reinen Modellbau über das Rapid Prototyping bis zum Rapid Manufacturing haben es die generativen Verfahren in den letzten Jahren in den industriellen Alltag geschafft – und bieten heute technologisch und wirtschaftlich interessante Alternativen zu anderen Produktionen.


Generative Fertigungsverfahren entwickeln sich dynamisch. Sie werden in immer mehr Branchen zum „Stand der Technik“ und zur (fast) selbstverständlich eingesetzten Alternative. Diverse Industriemessen zeigen seit Jahren ausschnittsweise, was die Verfahrensentwickler und Anwender inzwischen möglich machen. Speziell, und damit in ganzer Breite, widmet sich jedoch die seit 2004 jährlich auf dem Erfurter Messegelände stattfindende RapidTech diesem Thema. Deren Macher haben die aus Fachmesse und Kongress bestehende Veranstaltung offensichtlich bewusst als eine eher in die Tiefe als in die Breite gehende Veranstaltung entwickelt und positioniert. Und so können Maschinenentwickler, Konstrukteure und Anwender der generativen Verfahren den schnellen, praxisnahen und bereichsübergreifenden Wissensaustausch betreiben und Trends rechtzeitig aufgreifen. Auch die nächste Rapid.Tech vom 18. bis 19. Mai 2010 wird laut Veranstalter dieses wichtige Zukunftsthema vermitteln, weiterentwickeln und über viele Branchen verbreiten. Zum Programm gehören neben dem Schwerpunktthema Medizintechnik auch der Fachkongress „CAD/CAM und Rapid Prototyping in der Zahntechnik“ sowie der Student Design Award for Rapid Manufacturing.

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Student Design Award: Kreativ und praxisnah

Chancen für alle Kreativen, mit realisierbaren Ideen zu punkten, bietet der „Student Design Award for Rapid Manufacturing“. Für die Industrie bietet die Aktion Chancen, neue Möglichkeiten der Verfahren anhand realisierter Beispiele kennenzulernen – und zu sehen, wo die Potenziale liegen. Den Studenten eröffnet der Wettbewerb wichtige Praxiskontakte, um auch die eigene berufliche Zukunft zu gestalten. Zu den Siegerarbeiten des Preisjahrgangs 2009 zählen die Neuinterpretierung eines musikalischen Blasinstrumentes, Kletterschuhe, eine interaktive Spielgestaltung und ein Trinkbecher in funktionalen Zusammenhängen. Alle prämierten Arbeiten der Studenten wurden in Kooperation mit den Unternehmen 3D Schilling, 3D Systems, CP – Centrum für Prototypenbau, EOS, Object Geometries, und RTC Rapid Technology Center Duisburg produziert. Der von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und der Messe Erfurt initiierte Preis geht im Mai 2010 bereits in die vierte Runde. Zu den Juroren gehört auch Designpapst Christopher E. Bangle, der gemeinsam mit renommierten Experten aus der Generativen Fertigungswelt auch die als Relevanz, Akzeptanz und Umsetzung betitelten Bewertungskriterien definiert. Anmeldeschluss für die Arbeiten ist der 31. Januar 2010, Abgabe ist bis 22. März 2010. Die Preisverleihung findet während der RapidTech am 18. Mai 2010 statt.

Dental wird digital

Eine Branche, die die generativen Verfahren sehr früh entdeckt hat und inzwischen serienmäßig nutzt, ist die Dentaltechnik. Dementsprechend integriert die RapidTech den 2. Fachkongress „CAD/CAM und Rapid-Prototyping in der Zahntechnik“. Mit den neuen Verfahren sparen die Anwender Zeit und Kosten: Das Lasersintern von Brückengliedern oder generativ hergestellten Bohrschablonen für den Einsatz von Implantaten sind inzwischen verbreitete Praxis in den Laboren. Es stecken jedoch noch viel größere Chancen in der Technologie, die Scanner, Software und Fräsmaschine miteinander kombiniert. Funktioneller und ästhetischer Zahnersatz lässt sich in einer neuen Qualität reproduzierbarer herstellen: Gesichtsscanns, 3D-CT-Daten, neue Werkstoffe, Datenbanken von Zahnformen und Zahnfarben lassen sich in die digitale Prozesskette integrieren. High-Tech in Kombination mit dem hohen Niveau der deutschen Zahntechnik macht die Branche konkurrenzfähig zu Billiglohnländern. Ähnliches gilt für industrielle Anwender. Und die gleiche Erkenntnis: Aufhalten lässt sich der internationale Wettbewerb nicht. Aber mit den generativen Fertigungsverfahren haben viele Unternehmen ein Werkzeug in der Hand, um auf den ihnen vertrauten Märkten noch schneller, flexibler und kostengünstiger zu agieren – und den Wettbewerb auf Distanz zu halten.

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