Rapidtech

Kompetenz für Individualität

Fachkongress Medizintechnik in Erfurt
Im Rahmen der Rapidtech 2010, der Messe und Anwendertagung für generative Fertigungsverfahren in Erfurt, werden erstmals Einsatzmöglichkeiten dieser Technologien in medizintechnischen Anwendungen umfassend dargestellt und Trends vorgestellt.

Wirtschaftliche Relevanz haben die generativen Fertigungsverfahren und speziell das Rapid Manufacturing (RM) vor allem in der Medizintechnik erreicht. Hier gehören Sie zum Standardrepertoire. Schon in den 1990er Jahren erkannten Experten, dass sich komplexe Strukturen wie die Schädelbasis nur generativ herstellen lassen. Die Möglichkeit zur direkten Einzelanfertigung individueller, patientenspezifischer Produkte wird seitdem intensiv genutzt. Hörgeräteschalen und Zahnspangen, aber auch Implantate, Epthesen und Orthesen spielten hier eine Vorreiterrolle.

Weltweit wird an der Weiterentwicklung und Verbesserung von Rapid Prototyping gestützten RM-Anwendungen in der Medizintechnik gearbeitet. Der Markt entwickelt sich vielfältig, innovativ und dynamisch in viele Richtungen. Der 1. Fachkongress Medizintechnik im Rahmen der Rapidtech, der Fachmesse und Anwendertagung für Rapid-Technologien, zeigt diese Tendenzen auf. Am 18. Mai 2010 informieren Mediziner und Fachleute auf dem Gebiet des Rapid Manufacturing in Vorträgen und der begleitenden Fachausstellung über den Stand der Anwendungen und die Zukunftspotenziale. Beleuchtet werden Felder wie Operationsplanung, Herstellung von Phantomen, Implantaten und Prothesen sowie Operationshilfsmittel wie Schablonen, Materialien für künstliche Gewebe, Knorpel und Knochen, die Entwicklung künstlicher Organe und die Wechselwirkung medizinischer Bildverarbeitung und 3D-Modellierung.

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Zum Fachkongress werden auch praktizierende Mediziner in Erfurt erwartet. Prof. F. Zeilhofer vom Kantosspital Basel gehört zu den renommierten Referenten und wird den Eröffnungsvortrag des Kongresses halten. Er verfügt über eine mehr als zehnjährige Erfahrung in der Anwendung von Operationsmodellen und patientenspezifischen Implantaten in der Craniofacialen Chirurgie. Dieses Programm spricht allerdings nicht nur Mediziner als Anwender an: Profitieren werden auch und vor allem Dienstleister wie Konstrukteure und Verarbeiter und die Werkstoffspezialisten. Darauf deutet nicht nur die fachliche Beratung der Veranstalter durch Prof. Dr. Andreas Gebhardt vom Centrum für Prototypenbau in Erkelenz. Die Auswahl an Referenten, erfahrene Praktiker aus verschiedenen Unternehmen und industrienah arbeitende Wissenschaftler, verspricht ein dichtes Informationsangebot zu allen Punkten der Wertschöpfungskette.

Hier zeigt eine Anwenderbranche als Vorreiter innovative Möglichkeiten des Technologieeinsatzes auf, von denen auch andere Industriesparten profitieren können. Die vergleichsweise moderaten Teilnehmerkosten von 290 Euro inkl. Mwst., die zudem eine ganze Reihe weiterer Leistungen einschließen, dürften gut angelegt sein – für Unternehmen, die generative Verfahren für neue Problemlösungen nutzen wollen ebenso wie für Besucher, die das Geschäftsfeld als Dienstleister selbst nutzen wollen.

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