Trockeneisstrahlen im Rapid Prototyping

Modellreinigung beim Lasersintern vereinfachen

Für das besonders schonende Entfernen von Pulverresten von Bauteilen, die im Lasersintern entstehen, soll eine spezielle Variante der Trockeneis-Reinigung sorgen.

Lasersintern ist eine flexible und zukunftsweisende Methode, Prototypen und Kleinserien herzustellen. Mühsam und problematisch erscheinen jedoch die gängigen Verfahren, die Produkte von noch anhaftenden Pulverresten zu reinigen: Viele Strahlverfahren können das Modell unbrauchbar machen, weil sie Kanten abrunden oder filigrane Teile abbrechen.

Dieses Reinigungsproblem soll ein kleines Trockeneis-Strahlgerät lösen: Es arbeitet laut Hersteller mit minimalem Druck und winzigen Pellets - zum Beispiel mit 0,1 Millimeter Durchmesser. Sie sollen besonders bei filigranen Konstrukten nur die unerwünschten Partikel entfernen. Dank individueller Dosierbarkeit und das im Gerät integrierte Pellet-Mahlwerk sei die Reinigung punktgenau möglich. Das nicht abrasive Trockeneis wird an der Luft gasförmig und hinterlasse keine Sekundärabfälle. Im Vergleich zu herkömmlichen Trockeneis-Strahlgeräten arbeite diese Technik geräuscharm und energieeffizient.

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