Schäume, PUR

PUR macht Sicherheitsbauteile möglich – Design und Festigkeit unter einem Hut

Polyurethan (PUR) ist ein äußerst vielseitiger Werkstoff, dessen Einsatz sich für viele Produktentwicklungen anbietet. Das Potenzial dieses Werkstoffs kann man nutzen, um Design, Funktion und Kosten zu optimieren.

Kaum ein Lebensbereich kommt ohne PUR-Anwendungen aus – wirtschaftliche Lösungen verlangen jedoch einiges Hintergrund-wissen.

Mit kaum einem anderen Material lassen sich so viele Einflussfaktoren unter einen Hut bringen wie mit Polyurethan: Eigenschaften wie weitgehende Design- und Konstruktionsfreiheit, hohe Steifigkeit und Schlagzähigkeit, Chemikalienbeständigkeit, geringes Gewicht, gute Wärme- und Schallabsorption sowie die Kosten sparende Integralbauweise machen PUR zu einem universellen Werkstoff. Kleine und große Teile, komplexe Geometrien und speziellen Oberflächenveredelungen sind machbar.

Wie breit gestreut die Möglichkeiten sind, lässt sich an einigen der nach eigenen Angaben rund 4000 von Thieme realisierten Projekten demonstrieren. Von hochfesten Funktionsteilen für den Maschinenbau über Innenverkleidungen für Schienenfahrzeuge und Design-Gehäuse für medizintechnische Geräte bis zum und Lifestyle-Produkt reicht das Spektrum.

Funktional und kostenmäßig sinnvolle Lösungen setzen jedoch konstruktive und prozesstechnische Kompetenz voraus. Neben den technischen Betrachtungen wie FE-Berechnung, Design und Konstruktion, Modellbau und Prototyping, Werkzeugbau, Automatisierte Serienproduktion und Oberflächenveredelung sind auch Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, Fragen der Baugruppenmontage und die Logistik im Vorfeld zu klären bzw. zu beauftragen. Wie man das sinnvoll löst, wir am Thieme-Stand auf der K zu besichtigen sein.

Anzeige

Voraussichtlich ausgestellt werden beispielsweise ein kompaktes Dialysegerät mit Teilverkleidung, eine stabile Druckerverkleidung, eine stilvolle Kaffeemaschine mit PUR-Gehäuse und ein schlagzähes Pumpengehäuse – jeweils auf unterschiedlichen Baydur-Werkstoffen. Darüber hinaus werden Sicherheitsteile für die Automobilindustrie gezeigt. Anders als Formteile, die meist das Äußere eines Geräts prägen, wirken die aus dem PUR-Werkstoff Bayfill EA hergestellten Sicherheitsteile im Verborgenen: Sie wirken als energieabsorbierende Pralldämpfer zur Erhöhung der passiven Sicherheit, beispielsweise als Fußgängerschutz in Stoßfängern, als Kopfaufprallschutz im Fahrzeugdach oder als Knieschutz unter der Lenksäule und in den Sitzlehnen.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Innovative Werkstoffe

Von GfK zu PUR

Gemeinsam mit dem in Westerstetten bei Ulm beheimateten Streutechnik-Hersteller Lehner Agrar wurde ein Salzstreubehälter aus Polyurethan (PUR) entwickelt, der die Herstellungs- und Montagekosten signifikant senken soll.

mehr...
Anzeige
Anzeige

Infrarotvorschäumen

Auf dem Weg zur Serienreife

Ein Weg zu finden, Partikelschäume ohne Dampf vorzuschäumen, war Ziel eines Forschungsprojekts in Bayreuth. Heraus kam ein neues, komplett trockenes Verfahren mit Infrarotstrahlung, das mittlerweile zum Patent angemeldet wurde.

mehr...
Anzeige

LiDAR und Design

Automobile Oberflächendekoration

Auf selbstfahrende Autos abgestimmte Materialien, für Elektrofahrzeuge konzipierte Frontdesigns, verschmelzendes Oberflächen- und Lichtdesign, selbstheilende Materialien - neue Ansprüche an Ästhetik und Funktion bestimmen die Entwicklung im...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Leichtbau im Auto

Schaumstoff aus Polyamid

Ein neuer Polyamid Schaum soll einzigartige Anwendungen hinsichtlich Leichtbau und Geräuschdämmung im Automobilbau ermöglichen. Neben sich ändernden Verbraucherbedürfnissen hat die EU-Gesetzgebung zur Reduzierung der CO2-Emissionen die Nachfrage...

mehr...

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Kunststoff Magazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite