Raku-Pur 31-3173

Dichtungsmaterial für Lebensmittelkontakt

Dichtungsmaterial für Lebensmittelkontakt

Ein neuer Dichtungsschaum, geeignet für den Einsatz als Dichtungsmaterial in Behälterdeckeln, erfüllt laut Hersteller die europäischen und deutschen Anforderungen der Lebensmittelindustrie.

Immer wenn es um Pharma- und Lebensmittelproduktion und -transport geht, wird es „amtlich“: Der Dichtungsschaum Raku-Pur 31-3173 entspricht unter Beachtung des Oberflächen/Volumen-Verhältnisses den Anforderungen, die gemäß Art. 3 Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 und § 30 und § 31 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) in Verbindung mit Verordnung (EU) Nr. 10/2011 zu stellen sind, wenn er als Teil eines Bedarfsgegenstandes im Sinne des § 2 Abs. 6 LFGB verwendet wird.

Zwei weitere besondere Eigenschaften des 2-K-Weichintegralschaums hebt der Hersteller hervor, den Druckverformungsrest von zwei Prozent und seine geringe Wasseraufnahme von etwa 5,5 Prozent. Der ausgehärtete Dichtungsschaum kehre selbständig nach einer 24-stündigen Verformung von 50 Prozent und bei 50 oder 70 Grad Celisus bis auf einen Schwund von zwei Prozent in seine Ursprungsform zurück. Somit liege die Rückstellfähigkeit nach EN ISO 1856 bei 99 bis 100 Prozent. Für die Prüfung der Wasseraufnahme wurde der 2-K-Weichintegralschaum 24 Stunden lang in 0,1 Meter tiefes Wasser getaucht.

Die Zulassung für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie durch das Institut Nehring gilt für den weißen Dichtungsschaums von Rampf, der speziell auf die Anforderungen für den Kontakt mit Lebensmitteln formuliert wurde. Das System ist laut Datenblatt frei von Lösungsmitteln, Weichmachern oder FCKW/HFCKW.

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Die Verarbeitung ist „In-situ“ möglich. Das 2-K-Dichtungsmaterial wird mit einer 2-K-Niederdruck Misch- und Dosieranlage direkt auf das Bauteil aufgetragen und beginnt bei einer Startzeit von 45 bis 80 Sekunden zu expandieren. Für die Verarbeitung von ein-, zwei- und mehrkomponentigen Reaktionsharzen bietet das Schwesterunternehmen Rampf Dosiertechnik Systeme, die sich in bestehende und neue Anlagen zur Neufassherstellung und zur Rekonditionierung von Fässern und IBCs integrieren lassen.

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