MES-Software

Bessere Planung und Visualisierung sind möglich

An vielen Stellschrauben kann in der Produktion gedreht werden, um Qualität und Kosten zu optimieren. Dabei helfen soll ein MES-System, das zur K bei mehreren Spritzgießmaschinen-Herstellern vorgestellt wird.

Auch die Vernetzung von mehreren hundert Maschinen zur Erfassung, Visualisierung und Auswertung von Betriebs-, Produktions- und Prozessdaten und Überwachung sind laut Anbieter mit dieser Software möglich. Die Funktion der Traceability sind demnach soweit entwickelt, dass produktionsrelevante Informationen bis zu jedem einzelnen hergestellten Produkt rückverfolgt werden können. Speziell in der Medizin- und Automotive Industrie ist das immer häufiger eine Voraussetzung in der Produktion. Im Falle einer Produktrückrufaktion sollen die benötigten Daten im System zur Qualifizierung auf Knopfdruck sofort zur Verfügung stehen.

Erfassung und Auswertung der Maschinen-Daten erfolgen „real time“. Dies ermögliche es, auf Änderungen im Produktionsablauf schnell zu reagieren und unternehmerische Entscheidungen umgehend anhand konkreter Zahlen zu treffen. In den Modulen Planning und Monitoring wurde zusätzlich die Funktion der Energieoptimierung aufgenommen, um weitere Einsparungen erzielen zu können. In Kooperation mit den Spritzgießmaschinen-Herstellern Engel, Haitian, Kraussmaffei und Sumitomo Demag wurden laut T.I.G. spezielle Funktionen entwickelt, die das Arbeiten wesentlich komfortabler gestalten: Im Setup Viewer und Änderungslogbuch könne beispielsweise online nachgesehen werden, wann und wo Änderungen der Sollwerte an den Maschinensteuerungen durchgeführt wurden. Selbstlernende Prozessparameter und Alarme erleichtern dem Einrichter die Arbeit: Übermittelt die Maschine Prozessparameter oder Alarme an das MES die bisher nicht definiert oder bekannt waren, vergibt dieses selbständig neue Prozess- und Alarmdefinitionen. Diese automatisch angelegten Parameter sind editierbar.

Anzeige

Planungsoptimierung nach eigenen Wünschen
Ein Kernelement des MES ist die Auftragsplanung. Hier wurde ein parametrisierbarer und effizienter Optimierungs- und Simulationsalgorithmus (Optimizer) integriert, der seine Ergebnisse direkt in der grafischen Plantafel visualisiert. Je nach Fertigungsphilosophie kann der Anwender Kosten-, Energie-, Rüstzeiten-, oder Durchlaufzeiten-optimiert planen lassen. Daraus sollen Einsparungspotenziale resultieren, die erhebliche Vorteile gegenüber den herkömmlichen Einplanungsstrategien bringen und die Kosten direkt senken beziehungsweise die Kundenzufriedenheit steigen lassen, da auf kurzfristige Nachfrage- und Ressourcenschwankungen schneller reagiert werden kann.

Dabei bleibe das Gesamtsystem dank einfacher und moderner Oberfläche benutzerfreundlich. Die Installation sei unkompliziert und schnell möglich, sie benötige nur wenige Ressourcen. Um die Daten einfach und mobil auf dem Smartphone oder Tablet PC jederzeit zur Verfügung zu haben, werden Cloud- und Webanwendungen voll unterstützt.

OEM Vertrieb als neues Geschäftsmodell von T.I.G.
Mit der neuen MES Produktgeneration startet TIG erstmalig den OEM-Vertrieb mit dem Spritzgießmaschinenhersteller Engel als Reseller. Engel werde die Software als ad on zu ihren Maschinen anbieten. Zur K soll das System E-Factory II powered by TIG vorgestellt werden. Außerdem werden die neue Software in gemeinsamen Projekten mit Hahn Enersave, Haitian, Kraussmaffei und Sumitomo gezeigt. Gelegenheit genug also, BDE- und MES-Technologien in den Düsseldorfer Messehallen live im Einsatz zu erleben.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige