Kostenkalkulation Formenbau

Vorher wissen, was die Form kostet

Vor unliebsamen Überraschungen in der Kostenentwicklung bei Formenbauprojekten schützen soll eine Kalkulationssoftware, die nun um weitere Funktionen erweitert wurde.

Die genaue Kostenkalkulation im Werkzeug- und Formenbau ist auf der Anbieter- und Beschafferseite ein wichtiger Baustein des wirtschaftlichen Erfolgs der Projekte. Bereits in der frühen Entwicklungsphase werden nachvollziehbare und zuverlässige Kostenaufteilungen (Cost-Breakdowns) verlangt. Auch wenn die Kalkulationen dann noch teilweise auf Annahmen beruhen, ist es zumindest erforderlich, diese Annahmen für spätere Kostenvergleiche zu dokumentieren und nachvollziehbar zu machen. Dabei helfen soll die Software Calcard, die seit etlichen Jahren verfügbar ist, und nun um weitere Funktionen ergänzt wurde.

Neben vielen kleineren Optimierungen und Neuerungen verspricht der Anbieter zur Fakuma das neue Softwaremodul Calcard Result vorzustellen – eine Ergebnisdatenbank. Die in den verschiedenen Softwaremodulen kalkulierten Kosten werden über eine Schnittstelle in diese Datenbank exportiert. Umfassende und komfortable Suchalgorithmen ermöglichen es den Anwendern, später nach bereits durchgeführten Kalkulationen zu suchen, die Ergebniswerte einzusehen und ggf. wieder zu editieren.

Erweiterungen finden die Anwender in der 3D-Analyse für die Kalkulation. Die 3D-Daten werden im Modul Magics analysiert und aufbereitet. So wird für die Kalkulation ein generell neues Erscheinungsbild vorgestellt, das die Trennung für Formen (Spritzguss, Druckguss) und Stanz-/Biegewerkzeuge wie Folgeverbundwerkzeuge vorsieht.

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Fakuma Halle A3, Stand 3112

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