Hydromechanisch spannen

Meinolf Droege,

Sicher halten mit kombinierter Technik

Federspannzylinder können als ergonomische und im Betrieb ökonomische Spannsysteme eine Alternative zu rein mechanischen oder hydraulischen Systemen sein.

Hydromechanische Spannsysteme eignen sich für verschiedene Aufgaben. © Enemac

Mit dem Federspannzylinder in neun Baugrößen für Spannkräfte zwischen 16 und 350 Kilonewton bietet Enemac das hydromechanische Spannen an. Die Funktionsweise: Der Spannzylinder wird manuell auf den Bolzen aufgeschraubt und der Druck bis zum Einstelldruck gesteigert. Der steigende Öldruck verstärkt die Federkraft des im Gehäuse befindlichen vorgespannten Federpakets. Beim Einstelldruck wird die entsprechende Nennklemmkraft als Reaktionskraft des Tellerfederpakets erreicht. Mit Hilfe der Ringmutter wird der Spannzylinder ausgerichtet, anschließend liegt die Klemmkraft unabhängig vom Öldruck und damit ohne das Risiko von Leckageverlusten an.

Zum Lösen des Systems muss ein erhöhter Öldruck erzeugt werden, so dass der Zuganker gelüftet wird. Die Ringmutter des Spannzylinders kann jetzt gelöst, das Gehäuse bei Bedarf nun abgeschraubt werden. Im Betriebszyklus werden die Zylinder in der Regel drucklos oder nur mit Lösedruck betrieben, was zu kurzen, wirtschaftlichen Betriebszeiten des Hydraulikaggregats führt.

Kosten sparend kann der Federspannzylinder ESZS überall dort eingesetzt werden, wo verschiebbare oder bewegliche Maschinenteile fixiert oder geklemmt werden müssen. Anwendungsbeispiele sind der Vorrichtungsbau, Pressen, Stanzen und der allgemeine Maschinenbau.

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