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Kunststoffe für Hochtemperaturanwendungen

LichtdesignKunststoff für die innovative Beleuchtung

Im Automobilbereich ist die Beleuchtung Sicherheits- und Designelement zugleich. Hohe Temperaturen und gute Verarbeitbarkeit auch bei komplexen Geometrien soll ein spezielles Polyethersulfon bieten.

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Der Scheinwerfer-Reflektor im Hyundai ix35 aus Polyethersulfon übersteht dauerhaft hohe Temperaturen. (Bild: BASF)

Heißer, leichter, schneller – Scheinwerfersysteme im Automobilbereich sind immer höheren und zum Teil gegenläufigen Anforderungen ausgesetzt. Höhere Verkehrssicherheit, niedrigerer Kraftstoffverbrauch und Resistenz gegenüber hohen Temperaturen müssen mit modernem Design in Einklang gebracht werden. Das Polyethersulfon (PESU) Ultrason E der BASF übersteht nach Unternehmensangaben Dauertemperaturbelastungen von 180 Grad Celsius, kurzzeitig bis 220 Grad Celsius. Es sei leicht und einfach zu metallisieren und damit gut geeignet für den Einsatz in Scheinwerfern.

Darüber hinaus bietet der Hochtemperaturthermoplast eine interessante Kombination weiterer Eigenschaften genau für diese Anwendung. Dazu gehört seine Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit sowie Wechsel- und Schwingungsbeanspruchungen.

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Der Werkstoff zeichnet sich besonders durch seine hohe Dimensionsstabilität bei höheren Temperaturen aus. So ermögliche er komplexe, filigrane Geometrien, die für eine kosteneffiziente Verknüpfung von Funktionalität und Design bei geringem Gewicht entscheidend sind. Aus dem Spritzgießwerkzeug lasse sich Ultrason E durch seine gute Entformbarkeit leicht lösen.

Die Entwicklung ist hier aber nicht stehen geblieben: Auf der Fakuma soll neben Scheinwerfer-Reflektoren auch die Weiterentwicklung des Hochtemperaturkunststoff-Portfolios gezeigt werden. Das besonders dimensionsstabile Ultrason E Dimension, ein hochgefülltes PESU, speziell für Automobil und Haushalt sei weiter verbessert worden.

Fakuma 2017, Halle B4, Stand 4306

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