Kunststoffe in der Medizintechnik

Neuer Kunststoff für Wearables

Auf der Compamed wurde ein neue Polycarbonat-Polyester-Blend vorgestellt, dass vor allem auf Anwendungen an tragbaren medizinischen Geräte zielt.

Das neue Polycarbonat-Polyester-Blend wurde für den wachsenden Markt tragbarer medizinischer Geräte entwickelt. (Bild: Covestro)

Tragbare medizinische Geräte kommen dem Trend zu ambulanter Behandlung und zur häuslichen Pflege entgegen. Die kleinen und leichten Produkte können eine ganze Reihe von Funktionen übernehmen, ohne die Mobilität von Patienten gravierend einzuschränken. Diese Wearables eignen sich ebenso zur Überwachung von Vitaldaten bei körperlicher Betätigung wie zur kontinuierlichen Verabreichung von Medikamenten. Ebenso vielfältig wie die Funktionen der Geräte sind auch die Anforderungen an die eingesetzten Materialien. Der neue Werkstoff Makroblend M525 zeichne sich durch gute Beständigkeit gegen Körperlotionen und andere Pflege- und Reinigungsmittel aus. Überdies erfüllt der Kunststoff laut Anbieter Covestro Vorgaben der internationalen Normen zur biologischen Prüfung medizinischer Geräte, vor allem zur Zytotoxizität (ISO 10993-5) sowie Reizung und Sensibilisierung (ISO 10993-10).

Der neue Kunststoff sei robust und schlagzäh, dimensionsstabil und in weiten Bereichen einfärbbar. Er ist außerdem geeignet für Standard-Fertigungsverfahren wie Ultraschallschweißen oder Kleben.

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