Leichtbau im Auto

Alternativen zu PA 6.6 im Fokus für den Leichtbau

Polyamid 6.6-Compounds sind aufgrund der seit Jahren andauernden Rohstoffknappheit im Markt nur begrenzt verfügbar und die Preise steigen kontinuierlich. Ein modifiziertes PA 6 soll mit PA 6.6 vergleichbare Eigenschaften erreichen.

Kühlwasserrohr aus einem PA 6.6-PP-Blend. © Akro-Plastic

Die Neuentwicklung vermarktet Akro-Plastic unter dem Namen Akromid B+. Mit 50 Prozent Glasfasern verstärkt erreicht dieses Compound konditioniert und bei 80 Grad Celsius mit 115 MPa Bruchspannung die gleichen Festigkeiten wie ein konditioniertes PA 6.6 GF50. Auch die Steifigkeit des konditionierten Werkstoffes sei und damit eröffne er ein erhebliches Sparpotential. Ein Portfolio mit 30 bis 50 Prozent Glasfaser verstärkten Compounds stehe bereits zur Bemusterung zur Verfügung, eine Type mit 6 Prozent Glasfasern soll in Kürze folgen. Einige Bauteile aus dem neuen Werkstoff und komplettierte Materialwerte wie Alterung und Konditionierung sind auf der Fakuma zu sehen.

Als Alternative zu hydrolysestabilisiertem Polyamid wird der Werkstoff Akromid A3 GF 30 4 L black vorgestellt – ein Blend aus PA 6.6 und PP mit sehr guten Hydrolyse- und mechanischen Eigenschaften. Der Anteil von PA 6.6 ist hier deutlich reduziert und der Werkstoff ist zudem dichteoptimiert und bietet so zusätzlich einen Gewichtsvorteil.

Bereits seit geraumer Zeit besteht mit der Fa. Plasmatrat eine Entwicklungspartnerschaft hinsichtlich einer Materialentwicklung in Bezug auf Kunststoff-Metall-Verbund. Der hieraus hervorgegangene Werkstoff schafft zum Beispiel im Verbund mit Edelstahl Zug-Scherfestigkeiten von deutlich über 50 MPa.

Anzeige

Fakuma: Halle B2, Stand 2209

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Kunststoff Magazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite