Masterbatches

Mehr Farben aus Lichtenfels

Der Hersteller von Masterbatches Lifocolor investiert nach eigenen Angaben 20 Millionen Euro in den Ausbau seines Stammwerks in Lichtenfels. Die Arbeiten haben im Juli begonnen. Die geplante Bauzeit beträgt 18 Monate.

Neues Produktionswerk für Masterbatch am Stammsitz in Lichtenfels. © Lifocolor

Die seit 1986 bestehende Produktionsstätte in Lichtenfels in Oberfranken habe die Kapazitätsgrenze erreicht. Deshalb errichtet Lifocolor Farben auf einem 30 000 Quadratmeter großen Areal in der Nachbarschaft zum bestehenden Werk einen 14 000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex mit Produktion, Qualitätssicherung, Verwaltungstrakt, Lager und Logistik. Die Produktionskapazität im geplanten Ausbaustadium liege bei 6000 Tonnen Masterbatches pro Jahr und könne bei Bedarf erweitert werden. Das bestehende Werk soll in Betrieb bleiben.

Um den gestiegenen Anforderungen bei der Herstellung von hochwertigen Masterbatches gerecht werden zu können, werde die Fertigungstechnologie im neuen Gebäude speziell auf die Kernsegmente des Unternehmens ausgerichtet und auf ein neues Qualitätsniveau gehoben. Die Anlage verfügt über Wärmerückgewinnungssysteme und moderne Belüftungstechnologie zur Verbesserung der Luftqualität in allen Bereichen des Betriebs.

Das neue Gebäude soll etwa 40 Prozent seines Energiebedarfs selbst decken. Der Anteil an regenerativ erzeugter elektrischer Energie werde auf etwa 80 Prozent steigen. Damit senke Lifocolor seinen CO2-Ausstoß pro Tonne Masterbatch um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 2018.

Anzeige

K2019, Halle 8a, Stand H31

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Additivgeschäft

Byk unter neuer Leitung

Laut Unternehmensmitteilung verlässt der bisherige Leiter des Unternehmens Byk, Stephan Glander, das Unternehmen und die Altana-Gruppe zu widmen. Er war seit Juli 2015 in dieser Position. In den kommenden Monaten stehe er dem Altana-Vorstand als...

mehr...

Erweiterungsprogramm

Merck erweitert Pigmentproduktion

Die Produktionskapazitäten für Effektpigmente erweitert Merck und optimiert die Prozesse. Rund 750 Mitarbeiter sind laut Unternehmen am Standort Gernsheim beschäftigt, an dem die weltweit größte Pigmentproduktion von Merck beheimatet ist.

mehr...
Anzeige
Anzeige

Neues Additiv

Eigenschaften von TPE verbessern

Ein Silikonadditiv verringert die Härte thermoplastischer Polyurethane, macht sie elastischer und verbessert ihre Eigenschaften. Formteile sollen eine Oberfläche erhalten, die sich angenehm weich anfühlt und beständiger gegen Kratzer, Abrieb und...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Kunststoff Magazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite