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Materialien für Kabelisolierungen

Digitalisierte und vernetzte WeltPTFE löst Probleme der Draht- und Kabelindustrie

Als Highlights der Präsentation von Chemours zur Messe Wire gehören ist ein neuer, für hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten bei der Pastenextrusion optimierter PTFE-Typ der Marke Teflon, physikalisch geschäumte Fluorkunststoff-Schaumtypen (FFR) zur Miniaturisierung und Gewichtsreduktion von Kabeln sowie ein Hochleistungs-FEP (Fluor-Ethylen-Propylen) für Hochgeschwindigkeits-Datenleitungen angekündigt. Gemeinsam mit Prettl Automotive, Pfullingen, Hersteller von Kabelsätzen für die Automobilindustrie, zeigt das Unternehmen darüber hinaus Kabel- und Sensorlösungen.

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Fluor-Ethylen-Propylen

Neue Entwicklungen in den Bereichen Autonomes Fahren und elektrische Antriebe sowie der immer größere Anteil elektronischer Bauteilen machen Kfz-Systeme zunehmend komplexer und heben die Anforderungen an Zuverlässigkeit und Sicherheit von Produkten und Komponenten auf ein neues Niveau. Kabelisolationen müssen dabei rauen Umgebungsbedingungen widerstehen und den Anforderungen enger Bauräume gewachsen sein. Fluorkunststoffe können dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen, denn sie bieten hohe Durchschlagfestigkeit, chemische Beständigkeit, inhärente Flammwidrigkeit und guter Verarbeitbarkeit. Zu den Anwendungen, die Chemours auf der Wire präsentiert, gehören von Prettl entwickelte Lösungen für automobile Subsysteme, wie EGR-Sensoren, Lambdasonden und Temperatursensoren.

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Datenkabel-Ummantelungen aus Fluorkunststoff-Schaumtypen (FFR) sollen eine geringere Signal-Rückflussdämpfung bewirken als herkömmliche Varianten und ermöglichen dadurch Miniaturisierung sowie Gewichtseinsparung auf Grund der geringeren Dichte und verringerten Isolationsdicken. Aus Fluor-Ethylen-Propylen hergestellte Kabelummantelungen haben laut Anbieter in Tests die Übertragungsleistung signifikant verbessert und die Signal- und Einfügedämpfung im Vergleich zu herkömmlichen Isolierungen aus geschäumtem Polyethylen (PE) reduziert.

Das Feinpulver PTFE 641XT X für die Pastenextrusion ist mit seiner guten Verarbeitbarkeit und Leistungsfähigkeit darauf ausgelegt, die steigende Nachfrage nach kostengünstigen Kabelummantelungen zu decken. Es biete größere Gestaltungsfreiheit hinsichtlich Geometrie und Abmessungen dank des breiten Reduktionsverhältnis-Bereichs (zum Beispiel bei der auf einem Patent von Chemours basierenden Channel Extrusion). Zudem ermögliche es größere extrudierbare Längen, ein breites Verarbeitungsfenster, dünnere Kabelummantelungen sowie eine Verringerung des Gleitmittelverbrauchs.

Die ECCtreme ECA-Familie verbindet die vorteilhaften mechanischen, elektrischen und chemischen Eigenschaften von PTFE mit sehr hoher Temperaturbeständigkeit und deckt damit die weiterhin aktuelle Nachfrage nach einem hochtemperaturbeständigen (bis 300 °C gemäß UL 746B), schmelzeverarbeitbaren Fluorkunststoff ab.

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