Neue Verbindungstechnik

Laserverschweißtes Aktuatorgehäuse aus PPA in Serie

Das Gehäuse einer Waste-Gate-Aktuatoren-Serie von Hella basiert auf einem Polyphthalamid. Das Bauteil wird bei Temperaturen bis 160 Grad Celsius im Motorraum eingesetzt. Ein deutscher Automobilhersteller verwendet die Aktuatoren seit Oktober 2014 in der Serie.

Das zweiteilige Aktuatorgehäuse von Hella soll hohe Temperaturbeständigkeit, gute mechanische Eigenschaften und sehr gute Chemikalienresistenz bieten die Komponenten sind per Laser verschweißt. (Bild: Evonik)

Das Aktuatorgehäuse besteht aus Körper und Abdeckung, die per Laserschweißen verbunden werden. Möglich wird dies aufgrund unterschiedlicher Materialeigenschaften der Bauteile: Die Abdeckung besteht aus der lasertransparenten PPA-Type, der Gehäusekörper aus einer laserabsorbierenden Variante, die Evonik unter der Marke Vestamid anbietet. Gegenüber dem üblichen Ultraschallschweißen biete das Laserschweißen mehrere Vorteile: Kein schädigender Einfluss auf innenliegende Elektronikbauteile, homogene, schmale Aufheizzone, hohe Schweißnahtfestigkeit und kein Schweißaustrieb ins Gehäuse.

Beide Gehäusebauteile sind mit 40 Prozent Glasfasern verstärkt und zeichnen sich neben der hohen Temperaturresistenz durch hohe Steifigkeit und Festigkeit, gute Dimensionsstabilität und sehr gute Chemikalienresistenz aus. Diese Kombination aus guten mechanischen und thermischen Eigenschaften verbunden mit der Laserverschweißbarkeit erfüllt laut Verarbeiter Hella alle Anforderungen, die in den Aktuator-Serien benötigt werden.

Waste-Gate-Aktuatoren steuern den Gasstrom im Turbolader. Sie müssen hohe Präzision in einem großen Temperaturbereich sowie robustes und zuverlässiges Bauteildesign bieten.

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