Zielgerichtet entwickeln

Optimiertes Kunststoffpulver für den 3D-Druck

Verbesserte Mahlverfahren und angepasste Korngrößenverteilungen sollen Kunststoffpulver für den 3D-Druck mit besseren Fließeigenschaften ermöglichen.

Kunststoffvermahlung für 3D-Druck im Technikum. (Bild: obs, Dressler Group, Nägele)

Fließeigenschaften, Kornformen und Korngrößen der eingesetzten Kunststoffpulver definieren maßgeblich die Qualität und Effizienz des 3D-Drucks. Zur Optimierung dieser Parameter hat die Dressler Group im neuen Technikum neben modularen Kleinanlagen auch einen sechs Meter hohen Versuchssprühturm zur Verfügung. In diesem Technikum werden gemeinsam mit Herstellern von 3D-Druckpulvern und -Druckmaschinen Produktinnovationen und neue Verfahren mit der bestmöglichsten Pulverqualität entwickelt. Die dabei erarbeiteten Parameter für thermoplastische bzw. thermoplastisch-elastomere Pulver können sofort in Anwendungstests für unterschiedliche Verfahren getestet und nach wirtschaftlichen Kriterien selektiert werden.

Gerade bei Neuentwicklungen sind jedoch die verfügbaren Rohstoffmengen noch begrenzt. Fehlversuche oder eine schlechte Ausbeute bei der Vermahlung können daher unter Umständen einen großen zeitlichen Verzug für die Produktentwicklung bedeuten. Die Dressler Group sei mit ihren Anlagen in der Lage, von wenigen Kilogramm bis zu Produktmengen von 100 Kilogramm in die kundenspezifischen Feinheitsverteilungen umzuformen. Zudem erreichen die Verfahren nach Unternehmensangaben, abhängig vom Produkt, eine realisierte Ausbeute bis nahe 100 Prozent. Das biete Vorteile, da Kunden schnell und mit einer geringen Investition an Rohstoffen konkrete Aussagen über die wirtschaftlichen Realisierungsmöglichkeiten neuer Pulveranforderungen erhalten.

Anzeige

Bearbeitet werden Kunststoffpulver für 3D-Druckanwendungen, funktionale Beschichtungen, Lasersintern und Oberflächenbeschichtungen. Ein Schwerpunkt liegt auf feinstaubarmen Pulververteilungen. Die Partikelfeinheiten reichen von 1,5 Mikrometer bis 2 Millimeter.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Schneller zum Bauteil

Verzug beim 3D-Druck simulieren

Eine neue Prozesssimulationslösung für die additive Fertigung (AM) soll den Verzug beim 3D-Druck präziser prognostizieren und somit die Optimierung im Vorfeld ermöglichen. Das Produkt ist in die End-to-End-Lösung von Siemens für die additive...

mehr...
Anzeige

Messe zum 3D-Druck

Formnext 2018 meldet Halle 3 ausverkauft

Rund zehn Wochen vor Messestart meldet Mesago, dass beide Ebenen der Messehalle 3 mit erwarteten 550 Ausstellern und 36.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche vollständig belegt sind. Darunter sind 165 Neuaussteller aus 26 Nationen. Damit verzeichne...

mehr...

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Kunststoff Magazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite