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Artikel und Hintergründe zum Thema

Celstran LFRT

Dreamteam: PP und LFT

Weltweit nutzen Automobilhersteller und deren Zulieferer bei der Fertigung von Komponenten der Fahrgastzelle zunehmend langfaserverstärkte Thermoplaste (LFT) mit PP-Matrix. Grund dafür ist das Eigenschafts- und Verarbeitungsprofil sowie die Eignung als Drop-in-Lösung für bisherige SMA-Anwendungen.

„Ob Daimler, Porsche, Jaguar oder Volkswagen – viele Automobilhersteller setzen Celstran+PP mit verschiedenen Anteilen von Glasfasern wegen der guten Oberflächenbeschaffenheit im Automobilinnenraum ein“, so Olaf Herd, Busines Program Manager Automotive – Europe bei Ticona. „Andere Hersteller sind gerade dabei umzustellen oder suchen die passende Drop-in-Lösung, weil, wie etwa in den USA die Produktion von SMA (Styrol-Maleinsäureanhydrid) eingestellt wurde.“ Bei den maßgeschneiderten technischen Kunststoffen unter dem Produktnamen Celstran sind lange Glasfasern physikalisch in eine Matrix aus Polypropylen (PP) eingebunden. Dadurch bieten sie ein besonders ausgewogenes Eigenschaftsprofil und eignen sich im Automobilinnenraum zum Beispiel für Instrumententafeln und andere Verstärkungskomponenten im Sicht- und Nichtsichtbereich. Diese PP-Standardtypen sind mit Glasfasergehalten von 20, 30 oder 40 Prozent ausgestattet und lassen sich gut verarbeiten. Vergleichstests haben laut Anbieter gezeigt, dass Celstran+ gegenüber anderen Werkstoffen wie SMA oder auch PC/ABS-Blends (Polycarbonat/Acrylnitril-Butadien-Styrol) in puncto Wärmealterung, Gewicht, Integration von Komponenten, Anhaftung von Schäumen, mechanische Eigenschaften, Spritzgießprozess oder Handling überlegen ist. Der Werkstoff erfülle Leichtbau-Anforderungen und helfe strenge Industrievorgaben in Bezug auf Materialausdunstungen (fogging) einzuhalten.

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