Werkstoffe

Koppler für Polypropylen-Glasfaser-Compounds

Um eine stabilere Struktur von PP-Glasfaserverbunden zu erreichen, wurde ein neuer Koppler auf den Markt gebracht.

Der für die Anwendung in Polypropylen-Glasfaser-Compounds entwickelte Koppler zeichne sich durch den mit 1,8 Prozent besonders hohen Anteil chemisch gebundenen Maleinsäureanhydrids aus. Die MSA-Gruppen dieses Kopplers reagieren mit den Aminogruppen des Silans der Glasfaserschlichte und erzeugen somit eine stabile Struktur. Das ermögliche, schon bei niedriger Zugabemenge eine deutliche Verbesserung des mechanischen Eigenschaftsprofils zu erreichen.

Wie die anderen Produkte der unter der Marke Scona vertriebenen Koppler für den Einsatz in Polypropylen-Glasfaser-Compounds, basiere auch dieses Produkt auf dem „einzigartigen Festphasen-Pfropfungsprozess“ von BYK beruhen. Dieses Herstellverfahren erfordere verhältnismäßig niedrige Temperaturen und vermeide deshalb die in der Schmelzpfropfung anfallenden Spaltprodukte. Ein zusätzlicher Spülprozess nach der chemischen Umsetzung entferne flüchtige Bestandteile, wodurch ein sehr geringer VOC-Gehalt des Kopplers erreicht werde. Dieser niedrige VOC-Gehalt erlaube es dem Verarbeiter wiederum, Polypropylen-Glasfaser-Compounds mit besonders niedrigen VOC-Emissionen herzustellen, wie sie beispielsweise die Automobilindustrie fordert.

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