Jubiläum bei Weißer + Grießhaber

Annina Schopen,

100 Arburg-Allrounder für den Maschinenpark

Weißer + Grießhaber ist Spezialist für hochpräzise, kleine Kunststoffteile, die in großen Stückzahlen und mit hohem Automationsgrad gefertigt werden. Seit über 50 Jahren nutzt das Familienunternehmen Spritzgießtechnik von Arburg. Im Oktober 2022 wurde der hundertste Allrounder übergeben.

Reinhard Fauser (3. v. r.) Geschäftsführer von Weißer + Grießhaber, mit Frank Wiedmaier (3. v. l.), Tobias Trippel (4. v. l.) und Kai Hartelt (2. v. r.) sowie den Arburg-Ansprechpartnern Martin Mühlen (r.), Gebietsverkaufsleiter, Christoph Wild (l.), Verkaufsberater, und Jana Herrmann, Vertrieb Deutschland. © Arburg

„Mit den präzisen und zuverlässigen Allrounder-Spritzgießmaschinen deckt Arburg das gesamte Technologiespektrum ab und bietet zudem eine sehr hohe Servicequalität“, betonte Reinhard Fauser, Geschäftsführer von Weißer + Grießhaber. Als weitere Gründe für die erfolgreiche Partnerschaft seit mehr als fünf Jahrzehnten nannte er die Innovationsfähigkeit und technische Beratung seitens Arburg sowie die Stabilität und Berechenbarkeit eines gewachsenen Familienunternehmens.

2K-Allrounder für Verzahnungs- und Getriebeteile

Um die Jubiläumsmaschine in Empfang zu nehmen, war er zusammen mit Tobias Trippel, Leiter Betriebsmittelbau + Betriebstechnik, Kai Hartelt, Betriebsmittelplanung und Frank Wiedmaier, Leitung Einkauf, nach Loßburg gekommen.

„Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Arburg, um auch zukünftig die herausfordernden Aufgabenstellungen im Spritzgießumfeld gemeinsam zu lösen“, sagte Reinhard Fauser bei der Übergabe des elektrischen Zwei-Komponenten-Allrounders 520 A mit 1.500 kN Schließkraft und Spritzeinheiten der Größen 290 und 70. Ausgestattet ist die Maschine mit OPC UA-Schnittstellen und kann so mit sämtlicher Peripherie und BDE/MDE-Systemen kommunizieren. Zum Einsatz kommt der neue Allrounder zur Herstellung von Verzahnungs- und Getriebeteilen für Automobilzulieferer.

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Über eine Milliarde Teile pro Jahr

Das Familienunternehmen Weißer + Grießhaber wurde 1969 gegründet und im schon im gleichen Jahr begann mit dem Kauf des ersten Allrounders die Kooperation mit Arburg. Heute umfasst der Maschinenpark Allrounder verschiedener Baureihen, die ein Schließkraftspektrum von 250 bis 5.000 kN abdecken. Damit produziert das Unternehmen über eine Milliarde Teile pro Jahr, mit rund 60 Prozent geht der Großteil in die Automotive-Industrie. Der Exportanteil liegt bei über 50 Prozent.

Das Produktportfolio ist breit gefächert und umfasst die Bereiche Verzahnung und Getriebetechnik, Hybrid- und Mehrkomponententechnik, Mikrofilter und Dünnwandtechnik, Linsen und optische Teile sowie Montage- und Automationstechnik. Das Unternehmen beschäftigt 310 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Jahr 2021 mit der Serienfertigung sowie dem eigenen Werkzeug- und Betriebsmittelbau einen Umsatz von 55 Millionen Euro.

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