2K-Spritzguss

Dreheinheiten mit neuem Dichtungskonzept

Eine Möglichkeit, um 2-Komponententeile im Spritzguss zu produzieren, ist der Einsatz von Drehtellern. Eine weiterentwickelte Baureihe mit neuem Dichtungskonzept und verbesserter Wartungsfreundlichkeit wurde zur Fakuma vorgestellt, um die Anlageverfügbarkeit weiter zu erhöhen.

Neue Dreheinheiten mit wahlweise hydraulischem oder elektrischen Antrieb und kompaktem Aufbau. © Weber

Die neuesten Weber Dreheinheiten gibt es als Baureihe mit hydraulischem oder elektrischem Antrieb für Holmweiten zwischen 370 und 1020 Millimeter, mit Durchmessern des Drehtellers zwischen 460 und 1200 Millimeter – jeweils als Indexplatten- und Drehblock-Versionen. Die beiden größten Varianten werden ausschließlich elektrisch angetrieben. Die maximale Belastung der Dreheinheiten liegt zwischen 200 und 3500 Kilogramm. Die elektrischen Typen können frei bis 360 Grad drehen. Die hydraulischen Pendants arbeiten alternierend im Bereich bis 180 Grad.

Da die Anforderungen bezüglich Dichtheit der Drehsysteme gestiegen sind, wurde ein neues Dichtungskonzept entwickelt. Neben der Dichtheit wurden laut Weber weitere Eigenschaften verbessert. der maximale Achsversatz liegt nun bei 0,1 Millimeter und die maximale Rundlaufungenauigkeit bei 0,05 Millimeter. Bei den hydraulischen Drehsystemen kann die Positioniergenauigkeit mit einer mechanischen Verriegelung zusätzlich gesichert werden. Darüber hinaus sei die neue Dreheinheiten-Generation auch dank der reduzierten Zahl der Bauteile sehr prozesssicher und wartungsfreundlich. Die Wartung sei auf einmal jährlich reduziert worden.

Anzeige

Die Drehdurchführungen für Wasser, Öl und Luft wurden in den kompakten Aufbau der Dreheinheiten integriert, was einen größeren Auswerferweg zur Folge hat. Dem gleichen Zweck dient die Verlegung der Anschlüsse an den Drehdurchführungen auf die Bedien- und Bediengegenseite. Hinzu kommt, dass dadurch ein schneller und einfacher Anschluss der Temperiersysteme erreicht wird. Mit Einsatz spezieller Dichtungen sind Betriebstemperaturen bis 160 Grad Celsius möglich. Mit dem neuen Dichtungskonzept verlängern sich auch die Standzeiten der Dichtungen, was für alle Kunden längere Produktionszeiten bedeutet.

Bereits vorhandene Dreheinheiten von Weber können diese mithilfe eines Umbausatzes von Drehtellersystem auf Indexsystem und umgekehrt angepasst werden. Somit haben die Kunden geringere Investitionskosten und können flexibel Ihre Maschinenkapazität nutzen.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

PET-Kompetenz erweitern

Krones übernimmt Formenbauer MHT

Krones, Hersteller von Abfüll- und Verpackungslösungen, hat die MHT Holding AG (MHT) übernommen. Die MHT mit Sitz in Hochheim am Main liefert zusammen mit ihren Tochtergesellschaften Spritzgießwerkzeuge und Dienstleistungen für die PET-Industrie....

mehr...
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Kunststoff Magazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite