Edrive-Serie

Spritzgießlösungen für die effiziente Produktion

Mit neuen angekündigten Anwendungen dürfte der Arburg-Stand einer derjenigen mit den meisten Live-Präsentationen im Umfeld der Spritzgießtechnik sein. Dabei soll auch eine Ergänzung der elektrischen Maschinen gezeigt werden.

„Die Fakuma ist neben der K für uns immer die wichtigste Messe im Jahr“, beschreibt Michael Hehl, Geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg Geschäftsführung, den Stellenwert des internationalen Branchenevents. „Daher werden wir in diesem Jahr hier nicht nur unsere neuesten Entwicklungen sowie einen repräsentativen Querschnitt unseres Produktspektrums mit innovativen Anwendungen präsentieren. Sondern wir werden in Friedrichshafen auch den Höhepunkt unseres diesjährigen Jubiläums ‚50 Jahre Allrounder‘ feiern.“

Sicher spielt bei der Einschätzung der Wichtigkeit der Fakuma auch die Tatsache eine Rolle, dass Arburg im Messebeirat vertreten ist. Aber der Umfang des Unternehmensauftritts bestätigt die Einschätzung und Wertschätzung der Veranstaltung.

Während der Messe soll mit der Sonderausstellungsfläche „50 Jahre Allrounder“ das ausschlaggebende Ereignis in den Fokus gerückt werden: Die Erfindung des Allrounder-Prinzips durch Karl Hehl im Jahr 1961 revolutionierte die bisherige Vorstellung vom Spritzgießen und legte den Grundstein für die heutige Marktbedeutung und Flexibilität der Arburg-Maschinen.

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Heute umfasst das Anwendungsspektrum unter anderem Mehrkomponententechnik, LSR-Verarbeitung, Medizintechnik sowie die Herstellung von anspruchsvollen Hybridbauteilen, Automotive-Produkten und Verpackungen. Gefertigt werden diese auf elektrischen, hybriden und hydraulischen Allroundern, Horizontal- und Vertikalmaschinen sowie mit anspruchsvollen Fertigungszellen.

Ein Schwerpunkt soll auf der Baureihe Edrive mit 600 kN Schließkraft und Spritzeinheit der Größe 170 bis 2000 kN Schließkraft und Spritzeinheit der Größe 800 liegen, die seit diesem Jahr das elektrische Maschinenprogramm von Arburg erweitert. Vorgestellt wird die gesamte Bandbreite: vom kleinsten Vertreter der Edrive-Baureihe, dem Allrounder 370 E mit Zielanwendung ist der wirtschaftliche und kosteneffektive Einstieg in die elektrische Maschinenwelt und damit eine Alternative für herkömmliche hydraulische Basismaschinen. Dabei bietet die Baureihe laut Hersteller Vorteile hinsichtlich der Zykluszeit durch schnelles und gleichzeitiges Fahren der wichtigsten Maschinenbewegungen und im Hinblick auf die Energieeffizienz. Demnach sorge bei allen elektrischen Arburg-Maschinen der hohe Wirkungsgrad der servoelektrischen Antriebe sowie die Kniehebel-Schließeinheit für eine energieeffiziente Arbeitsweise. Auch die Energierückspeisung der Servomotoren beim Abbremsen wirke sich vorteilhaft auf den gesamten Energiekonsum der Maschinen aus. Zusammen sollen diese Faktoren eine Verringerung des Energieverbrauchs zwischen 25 und 50 Prozent gegenüber hydraulischen Standardmaschinen ergeben.

Die ersten Edrive-Maschinen seien bereits im Einsatz und erfüllen die an sie gestellten Erwartungen. Das zeige, so Michael Hehl, dass die neuen Baureihe das Produktprogramm gute ergänze, so dass mit den Allroundern die Erfolge der vergangenen 50 Jahre fortgesetzt werden können.


Fakuma, Halle A3, Stand 3101

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