Elastische Werkstoffe

Elastomerspritzguss besser steuern

Eine neue Steuerung soll die Verarbeitung von Elastomeren im Spritzguss komfortabler und effizienter machen.

Neue Steuerungsgeneration nutzt Standard-Webprotokolle. (Quelle: Maplan)

Eine bereits zur K 2013 angekündigte Steuerung zur Elastomerverarbeitung soll nun als Standard an neuen Maschinen von Maplan eingeführt werden. Zusammen mit dem Cure1-Modul von Entwicklungspartner CAS könne die Prozessgestaltung optimieren.

Bei Entwicklung der Steuerungen habe neben der Leistungsfähigkeit die Usability sowie die Vernetzbarkeit unter Verwendung von HTML5-Webstandards im Mittelpunkt gestanden. Auf 21 Zoll oder 15 Zoll großen Touchscreens sei ein intuitives Bedienkonzept realisiert. Die Bedienoberfläche baue hinsichtlich Menüführung und Logik auf den bisherigen Steuerungen auf. Zahlreiche neue Funktionen sollen mehr Transparenz und Eingriffsmöglichkeiten im Elastomerprozess bieten. Der Produktionsleiter habe jederzeit Zugriff auf relevante Daten des Prozesses, auch ohne an der Maschine stehen zu müssen. Die Ferndiagnose biete schnelle Online-Hilfe ohne Softwareinstallation. Bei Bedarf lassen sich Einstelldaten auch über das Smartphone kontrollieren und ändern. Auch eine plattformübergreifende Darstellung und Mehrstationen-Bedienung werden möglich.

Zusätzlich zur Prozessoptimierungs-Software Cure2 entwickelten Maplan und CAS Cure1 als Low-Cost-Variante. Mit wenigen Eingaben berechne die Software die Vernetzungsentwicklung auf Basis gegebener Materialdaten, sowie einer vereinfachten Artikelgeometrie. Alle mischungs-, chargen- und werkzeugspezifischen Datensätze speichert das System. Beim Wiederanlauf der Teilefertigung stehen die „historischen“ Daten zur Verfügung. Mit wenigen Zusatzmodulen könne die Cure1-Funktion erweitert werden: Für mehr Komfort bei Parameterdokumentation und Materialdateneingaben, sowie zum Verfeinern von Geometriedaten. Somit ermögliche das System effektivere Spritzgießprozesse mit kürzeren Zykluszeiten, erhöhter Maschinenverfügbarkeit, Reproduzierbarkeit, Ausschuss- und Abfallreduktion, sowie einem höheren Qualitätsniveau.

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