Kälteanlagen Kunststoffindustrie

Energiesparen bei der Kältetechnik

Rund 60 Prozent weniger Energie soll eine zur Fakuma exemplarisch gezeigte Kälteanlage mit verschiedenen effizienzsteigernden Technologien gegenüber einer konventionellen Anlage verbrauchen.

Kälteanlage für Moens Mouldings in den Niederlanden.

In Spritzgießbetrieben und anderen kunststoffverarbeitenden Unternehmen wird Kälte benötigt, um Werkzeuge, Hydraulikanlagen oder Kalander zu kühlen. Die Kältetechnik gehört oft zu den größten Einzelverbrauchern von Energie im Betrieb. Umso wichtiger ist es für den Anwender, den Energieverbrauch der Anlage zu reduzieren und damit die Betriebskosten zu senken.

Wie das nachhaltig gelingt, soll am Beispiel einer Anlage, die Kälte in zwei Temperaturbereichen – für die Werkzeug- und Hydraulikkühlung von Spritzgießmaschinen – erzeugt, gezeigt werden. Sie ist ausgerüstet mit einer gleitenden Vari-Kon Kondensationsdruckregelung und mit drehzahlgeregelten Kompressoren, Pumpen und Ventilatoren, die von einer elektronischen Frigocontrol-Steuerung bedarfsgerecht angesteuert werden.

Allein mit diesen Maßnahmen, die sich teilweise auch bei vorhandenen Anlagen realisieren lassen, können Kunststoffverarbeiter schon erhebliche Einsparpotenziale erschließen. Noch größer seien die Energiespareffekte, wenn der Anwender sich für einen zusätzlichen Freikühler entscheidet, der im Außenbereich aufgestellt wird und bei niedrigen Außentemperaturen die (kostenlose) Umgebungskälte für die Kälteerzeugung verwendet. Ebenfalls zu prüfen ist die Möglichkeit der Wärmerückgewinnung, beispielsweise für die Hallenbeheizung oder die Brauchwassererwärmung. Für alle genannten Maßnahmen lasse sich jeweils individuell eine Amortisationszeit errechnen.

Anzeige

Außer von sinkenden Kosten sollen die Anwender oft auch von höherer Produktqualität und verbesserter Produktivität profitieren. Eine exaktere Temperierung schaffe die Voraussetzung für kürzere Zykluszeiten und damit für höheren Output der Kunststoffmaschinen.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

PET-Kompetenz erweitern

Krones übernimmt Formenbauer MHT

Krones, Hersteller von Abfüll- und Verpackungslösungen, hat die MHT Holding AG (MHT) übernommen. Die MHT mit Sitz in Hochheim am Main liefert zusammen mit ihren Tochtergesellschaften Spritzgießwerkzeuge und Dienstleistungen für die PET-Industrie....

mehr...

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Kunststoff Magazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite