Optigon

Energieverbrauch senken bei der Unterwassergranulierung

Rund 90 Prozent weniger Energie verbrauchen soll eine neue, zur Fakuma vorgestellte Prozesswasser-Filtration im Vergleich zu bisherigen Systemen.

Wasserfiltrationssystem mit Trommelsieb und Wassertank, Pellet-Zentrifugaltrockner und Plattenwärmetauscher

Ausschlaggebend für die Senkung des Energieverbrauchs sei die Bauweise des Systems, das bei der Unterwassergranulierung Schmutz und Feinteile aus dem Prozesswasser entfernt. Mit der Verringerung des Stromverbrauchs um mehr als 90 Prozent sinke der Gesamtenergiebedarf des Granulators um knapp 10 bis 17 Prozent.

Das Optigon Wasserfiltrationssystem mache das separate Feinteilesieb überflüssig, für das in Standardsystemen eine Hilfswasserpumpe benötig wird. Stattdessen werden alle Schmutzpartikel hier mit einem Trommelsieb entfernt, dessen Siebe mit 70 Mikrometer Porengröße feiner sind, als die bei Standardsystemen üblichen 150 Mikrometer. Die von einem kleinen Motor angetriebene Trommel dreht sich in dem Wasser, das die Haupt-Prozesswasserpumpe im gesamten Granuliersystem umwälzt. Das Filtrationssystem ist so konstruiert, dass Schmutz und Feinteile innerhalb der Trommel verbleiben, bis sie in eine Sieblade außerhalb des Tanks abgesaugt werden. Da auf die Hilfspumpe verzichtet wird, benötige das neue System lediglich 1440 Kilowatt pro Jahr (gemessen bei 8000 Stunden). Als Vergleichswerte der Systeme Opti-Line und Poly-Line werden 44.000 Kilowatt bzw. 98.480 Kilowatt genannt. Da die Wasserfiltration bei der Unterwassergranulierung typischerweise 10 bis 17 Prozent des Energieverbrauchs ausmacht, sinkt der Gesamtenergieverbrauch um fast diesen Anteil.

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Das Optigon-System senke den Stromverbrauch letztlich dadurch, dass es die Arbeit, die sonst eine separate Pumpe leistet, von der Schwerkraft erledigen lasse.

Darüber hinaus bietet Nordson BKG zwei weitere optionale Energiesparmaßnahmen an: Die Komplettisolierung des Wassersystems vermindert Wärmeverluste an die Umgebung und bildet gleichzeitig einen Berührschutz für die Bediener. Eine Isolierung der Heizflansche der Lochplatte sorge für ein gleichmäßigeres Temperaturverteilungsprofil in den Schmelzekanälen und bewirke Energieeinsparungen von 30 Prozent im Vergleich zu Standard-Lochplatten.

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