Rhytemper

Effizienz auf allen Ebenen

Weniger Energie – mehr Nutzen
Konsum gezügelt – Spritzgießmaschinen kommen häufig mit weniger Energie aus, ohne an Leistung zu verlieren.
Wettbewerbsdruck, steigende Energiepreise und Umweltschutz treiben die Bemühungen um Energie- und Prozesseffizienz. Optimierungen sind auf allen Ebenen möglich, von der Einzelmaschine bis zur Klimatechnik.

Seit rund drei Jahren ist das Schlagwort Energieeffizienz aus kaum einer Marketingaktion von Maschinen- und Peripheriegeräte-Herstellern wegzudenken. Trotzdem sind offenbar erhebliche Senkungen der Energieverbräuche machbar. Wie Oni bereits zur K2010 zeigte, sind hier noch erhebliche Reserven zu heben. Dazu bietet das Unternehmen einen kostenlosen Energiesparcheck an. In einer Erstanalyse werden die einzelnen Energiekostenbereiche nach dem erreichbaren Energiesparpotenzial bewertet und danach anhand einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ein Kosten/Nutzen-Vergleich erstellt. Das Gleiche gilt für den Bereich „Prozessoptimierung Werkzeugtemperierung“ im Kernbereich Spritzgießen.

Energieverbrauch von Spritzgießmaschinen optimieren

Mit der Etacontrol Technologie, eine Weiterentwicklung das vor rund 25 Jahren entwickelten ONI-Maschinenoptimierungssystems, sollen Kunststoffverarbeiter die Energiekosten auf kurzem Wege effektiv senken können. Kernstück dieser Technik ist ein kontrolliertes Ölstrom-Management, das sich automatisch an den Energiebedarf der Maschine im Zyklusablauf und das jeweilige Formteil anpasst. In einem breit angelegten Feldversuch bei Kunden, mit verschiedenen Formteil- und Maschinenspektren, wurden Reduzierungen des Stromverbrauchs von bis zu 53 Prozent an Spritzgießmaschinen erreicht. Im Durchschnitt erreichten mit dieser Technik ausgerüstete Maschinen laut Anbieter eine Stromeinsparquote von 36 Prozent – bei gleich bleibender Zykluszeit und Produktqualität. Ein besonderes Plus der Technologie sei, dass zu jeder Zeit das Leistungsspektrum der Spritzgießmaschine in voller Breite abrufbar ist.

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Im Wasser liegt Wahrheit und Sparpotenzial

Eine neue Kompakt-Kältemaschinenserie im Leistungsbereich von 10 bis 150 Kilowatt, soll durch besondere Energieeffizienz und Servicefreundlichkeit bestechen. In der jeweiligen Typenreihe lässt sich eine stufige oder modulierende Leistungsanpassung an den tatsächlichen Kühlleistungsbedarf realisieren. Die Lüfter der Verflüssigereinheit sind drehzahlgeregelt, was den Schallpegel im Teillastbereich reduziert. Groß dimensionierte Edelstahl-Tankbehälter mit Schwitzwasserisolierung sorgen für eine reduzierte Takthäufigkeit der Verdichter und stabile Kühlwassertemperatur. Je nach Ausführung sind die Maschinen für die Innen- oder Außenaufstellung geeignet.

Licht ins Dunkel der Wassermengen-Messung

Vorbei sind die Zeiten, in denen durch Verschmutzungen verdunkelte Schaugläser von Wasserbatterien zu Schätzwertfindungen animierten. Die im Flowwatch Messsystem verwendete elektronische Wasserbatterie sorgt dafür, so Hersteller Rhytemper, dass Schätz- durch Messwerte ersetzt werden. Das Messsystem zeichne außer durch Messgenauigkeit und verlässliche Messergebnisse durch Unempfindlichkeit gegen Druckstöße aus. Je nach Ausführung ist es bis 130 Grad Celsisu Medientemperatur in beliebiger Einbaulage einsetzbar. Die Sensorik sei einfach zu warten, eine Aufrüstung für den Betrieb als Impulselement in Verbindung mit einer Rhytemper-Temperierung möglich.

Auch das Ausblasen von Werkzeugen mit Druckluft gehöre der Vergangenheit an. Einfacher und effizienter sei die Werkzeugentleerung mit dem Mouldevac System möglich, dass mit Unterdruck über eine Strahlpumpe (Venturidüse) arbeitet. Die Dynamik des Kühlwassers wird genutzt, um einen Unterdruck zu erzeugen, der das Werkzeug schnell leer saugt und das Wasser dem Kühlkreis zuführt. Das spart Energie durch Reduzierung des Druckluftverbrauchs. Wasserverluste treten kaum auf, der Chemikalieneinsatz sinkt. Zudem werden Wasserrückschläge in die Druckluftleitung vermieden.

Energieeinsparungen und Prozessoptimierungen können sehr wohl Hand in Hand gehen, wenn die richtigen Technologien gewählt werden.


Fakuma, Halle A5, Stand 5103

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