Gasinjektionstechnik mit CO2

Mehr Druck für die Gasinjektionstechnik

Reserven hinsichtlich der Zykluszeiten soll der Einsatz von Kohlendioxid in der Gasinjektion beim Spritzgießen erschließen.

Gemeinsam kündigen Linde und Maximator zur Fakuma Lösungen für das Gasinjektions-Spritzgießen unter hohem Druck an. Die Kooperation läuft nach Unternehmensangaben schon seit mehreren Jahren, ein Schwerpunkt der gemeinsamen Entwicklungsarbeit liege bei Hochdruck-Anwendungen für die kunststoffverarbeitende Industrie.

Zur Fakuma wollen beide Firmen im Oktober ein neuartiges Verfahren der Gas-Innendruck-Technik mit Kohlendioxid (CO2) zeigen. Beim Formen von Kunststoff-Hohlteilen im Spritzguss hat sich bislang Stickstoff als Druckmedium bewährt. Der Einsatz von CO2 eröffne jedoch neue Perspektiven: So lasse sich die höhere Kühlwirkung von CO2 zur Innenkühlung des Kunststoff-Hohlkörpers nutzen, wodurch die Zykluszeiten um bis zu 30 Prozent reduziert werden können.

Auch die aktuelle Produktreihe Presus von Linde, die verschiedene Druckerhöhungssysteme für die Kunststoffindustrie umfasst und von Maximator für Linde gebaut wird, reagiert auf diesen Trend: So stehen anwendungsspezifische Typen für die Nutzung von CO2 und Stickstoff zur Verfügung. Unabhängig vom eingesetzten Gas zeichne sich die gesamte Gerätefamilie durch hohe Zuverlässigkeit und Energieeffizienz aus. Die Installation sei einfach und kostengünstig.

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Fakuma, Halle B3, Stand 3307

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