Industrienahe Forschung

Arburg Innovation Center am KIT in Karlsruhe eröffnet

Mit einer feierlichen Eröffnung wurde am 11. April 2016 das Arburg Innovation Center (AIC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) seiner Bestimmung übergeben. Institutsleiter Jürgen Fleischer und Arburg Technikgeschäftsführer Heinz Gaub wiesen auf den Wert der neuen Einrichtung für die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Unternehmen hin.

Neues Arburg Innovation Center (AIC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT): Arburg-Technikgeschäftsführer Heinz Gaub (links) und Institutsleiter Jürgen Fleischer übergaben die neue Einrichtung am 11. April 2016 ihrer Bestimmung. (Bild: Arburg)

Im AIC finden sich auf rund 60 Quadratmetern zwei additive Fertigungssysteme des Typs Freeformer und ein Allrounder Spritzgießmaschine, ein freistehender Sechs-Achs-Roboter sowie mehrere Arbeitsplätze und Informationspanels für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gemeinsamen Einrichtung.

Heinz Gaub betonte in seiner Eröffnungsansprache den Wert der unkomplizierten Zusammenarbeit zwischen dem KIT und Arburg. „Wir haben gemeinsam die Idee zu diesem Innovation Center gehabt und in die Tat umgesetzt.“ Das nenne er eine gelungene Kooperation: „Denn das AIC sieht nicht nur gut aus – es steckt ja auch eine Menge dahinter“. Das wbk sei als Institut für Produktionstechnik des KIT ein hervorragender Forschungs- und Austauschpartner für Arburg und daher habe man die Idee des Innovation Centers gerne unterstützt.

Jürgen Fleischer wies als Vertreter des wbk auf die lange Zusammenarbeit zwischen KIT und Arburg hin, die bereits zur Jahrtausendwende startete. Das Innovation Center spanne den Bogen vom wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn bis zur Marktfähigkeitsmachung. „Hier arbeiten Wissenschaft und Industrie professionell Hand in Hand“, so Fleischer. Er freue sich sehr über diesen Höhepunkt der Zusammenarbeit, hoffe aber trotzdem, dass es nur ein vorläufiger sei, so der Institutsleiter launig.

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Das KIT verbindet laut eigener Aussage die drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation. Mit rund 9300 Mitarbeitern sowie 25.000 Studenten sei das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Es gliedert sich in fünf disziplinäre Bereiche: Maschinenbau und Elektrotechnik; Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik; Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft; Natürliche und gebaute Umwelt; Physik und Mathematik.

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