Innovationspreis

Krallmann und IKV: Integriertes Metall-Kunststoff-Spritzgießen

Im Rahmen des zum siebten Mal ausgeschriebenen Innovationspreises des Netzwerks Zenit, Mülheim an der Ruhr, erhielten die Kooperationspartner Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV), Aachen, und die Krallmann Gruppe, Hiddenhausen, eine Auszeichnung für die Entwicklung des Integrierten Metall- Kunststoffspritzgießens (IMKS).

Hintere Reihe von links: Ingo Brexeler, Krallmann, Laudator Roland Damann, Otmar Schuster, Zenit, Mathias Weber, IKV; vorne von links: Philip Ochotta, IKV, Rainer Krallmann.

Unter dem Motto „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ wurden NRW-weit innovative Produkte und Verfahren gesucht, die in Kooperationen zwischen mittelständischen Unternehmen und Hochschulen oder Forschungseinrichtung entstanden. Erste wirtschaftliche Erfolge sollten schon vorhanden oder zu erwarten sein.

Das IMKS-Verfahren ist eine Kombination von Kunststoff-Spritzgießen mit Metall-Druckgießen in einem Werkzeug auf einer konventionellen Spritzgießmaschine. Möglich mache das eine von der Krallmann Gruppe speziell für diesen Zweck entwickelte Verfahrens- und Aggregat-Einheit. Damit lassen sich aus Metall und Kunststoff sowie mit Elektronikbauteilen als Einlegern in einem Werkzeug und in einem Prozess funktionstüchtige Fertigprodukte herstellen. Dabei dient die Kunststoffkomponente als Leiterbahnträger. Zusammen mit Kraussmaffei hat Krallmann nach eigenen Angaben bereits die ersten Produktionsanlagen für das IMKS-Verfahren realisiert.

Die einstufige Produktionstechnik könne in bestehende Produktionsanlagen integriert werden. Kreativen Ideen eröffnet das IMKS-Verfahren einen großen Gestaltungsspielraum.

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