Spritzgießtechnik

IPT forscht an großflächigen Optikkomponenten

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen verfügt seit kurzem über eine elektrische Spritzgießmaschine von Arburg mit 3200 Kilonewton Schließkraft. Sie eigne sich besonders für die Herstellung hochpräziser und großflächiger Optikkomponenten. Unternehmen, die die Herstellung von optischen Spritzgießbauteilen untersuchen oder in Kleinserien erproben möchten, könnten davon profitieren. Das IPT ist nach eigenen Angaben die einzige Forschungseinrichtung in Deutschland, die bereits eine Spritzgießmaschine dieser Baugröße für Forschungsprojekte und Bemusterungen optischer Komponenten einsetzt.

Blick in den Werkzeugraum der neuen Spritzgießmaschine am IPT. (Bild: IPT)

Mit maximal 370 Gramm Schussgewicht (PMMA) lassen sich auch großvolumige optische Kunststoffbauteile wie flächige Lichtleiterelemente herstellen. Eine zusätzliche Spritzeinheit für optische Flüssigsilikonkautschuke (LSR) erweitert das Anwendungsspektrum der Maschine in den Bereich hochtransparenter Silikonoptiken, die ein großes Innovationspotenzial hinsichtlich Designfreiheit und Wirtschaftlichkeit bieten sollen. Das IPT fertige damit beispielsweise in Entwicklungsprojekten hochwärmebeständige LED-Vorsatzoptiken für besonders kompakte und leistungsfähige Beleuchtungsmodule.

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