Kühlwasserversorgung aus dem Container

Aufstellen, anschließen, läuft

Bei Umstrukturierungen und Erweiterungen von Produktionsflächen sind zumeist schnelle Lösungen mit kurzen Ausfallzeiten und wirtschaftliche Lösungen gefragt. Vor allem in der Kunststoffindustrie ist in diesem Zusammenhang die Energieversorgung sehr relevant. Containerlösungen für die Kühlwasserbereitstellung und –aufbereitung können individuelle Lösungen bieten.

Energieoptimierte Doppelcontainer-Kühlanlage mit Wärmerückgewinnung für einen Kunststoffverarbeiter im Branchenbereich Automotive. © Oni

Wer freut sich nicht über die kontinuierlich positive Entwicklung eines Unternehmens. Zusätzliche Maschinen erfordern jedoch zusätzliche Stellfläche. In vielen Fällen resultiert daraus die Notwendigkeit eines Standortwechsels, mit dem erhebliche Kosten verbunden sind. In einem anderen Fall werden für eine Übergangszeit im Ausland Räume für eine Produktion angemietet, bevor in einen eigenen Produktionsstandort investiert wird.

In der Bauphase einer neuen Produktionsstätte oder in einem Projekt, in dem die Systemtechnik saniert werden muss, spielt der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle. Die Fertigung soll so schnell wie möglich oder mit möglichst kurzer Unterbrechung anlaufen, da Lieferverpflichtungen einzuhalten sind. Der Energieversorgung kommt dabei verständlicherweise besondere Aufmerksamkeit zu, denn ohne Energie bewegt sich nichts.

Für den Industriebetrieb wäre es daher ideal, wenn er die benötigten Energien und Medien, von der Kühl- und Kaltwasser- bis zur Druckluftversorgung, einfach und schnell wie aus einer Steckdose abgreifen könnte. Modulare Energiezentralen können dieses Anforderungsprofil erfüllen. Die Einheiten werden im Stammwerk auf die jeweiligen Kundenanforderungen hin geplant, betriebsfertig installiert und einem Testbetrieb unterzogen. Danach werden die einzelnen Modulbausteine voneinander getrennt, verpackt und gehen auf die Reise zu den jeweiligen Einsatzorten rund um die Welt. Am Bestimmungsort angekommen werden die einzelnen Modulbausteine untereinander verbunden. Danach heißt es dann nur noch: Aufstellen, anschließen, fertig.

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Blick in eine große, modulare Energiezentrale mit Absorptions-Kältemaschine und Wärmeaustauscher-Einheiten zur Systemtrennung. © Oni

Die sichere Versorgung mit Energie und den verschiedenen Medien hat in Produktionsbetrieben höchste Priorität! Die kontinuierlich steigenden Energiekosten gewinnen jedoch zunehmend an Bedeutung. Nur wer auch seine Energiekosten möglichst niedrig hält, schafft jetzt und in der Zukunft gute Wettbewerbsbedingungen für sein Unternehmen. Das seien Gründe genug, sich für eine modulare Energiezentrale von Oni zu entscheiden, die mit moderner, energiesparender Technik ausgerüstet wird.

Die technischen Lösungen zur Reduzierung von Energiekosten sind vielfältig. So lassen sich laut Oni beispielsweise durch den Einsatz einer so genannten Winterentlastung die Stromkosten für den Betrieb von Kältemaschinen um bis zu 85 Prozent reduzieren. Bei dieser Technik nutzt man in den Übergangs- und Wintermonaten einfach die Außenluft als kostenlose Kühlenergie. Durch den Einsatz einer Wärmerückgewinnung lassen sich die Kosten für Heizöl oder Gas um bis zu 95 Prozent senken. In diesem Fall wird kostenlos zur Verfügung stehende Abwärme aus Kühlkreisläufen zu Heizwärme, die viel Geld spart. Darüber hinaus lassen sich die Stromkosten durch den Einsatz besonders energieeffizienter Kältemaschinen, Pumpen, Hydrauliksysteme und einer von Oni entwickelten Software zur Systemoptimierung erheblich reduzieren.

Moderne, energiesparende Technologien zu einem günstigen Preis werden als wichtige Vorzüge der individuell konzipierten und gebauten Containeranlagen genannt. Die Effizienz dieser Anlagensysteme belege beispielhaft, wie Ökonomie und Ökologie im Einklang stehen können.

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