Spritzgießen

Mehr Qualität beim Spritzgießen

Die sichere Null-Fehler-Produktion beim Spritzgießen ist Ziel bei Einsatz des Prozessüberwachungssystem Como Injection. Verbesserungen sollen nun schneller zu diesem Ziel führen.

Bei Werkzeugwechseln soll die automatische Werkzeugerkennung im Prozessüberwachungssystem Como Injection nun das Anschließen und Einrichten durch automatisches Laden der Werkzeugdaten vereinfachen und beschleunigen. Anschlussfehler werden detektiert und können somit rechtzeitig behoben werden. Deutlich vereinfacht sei das gemeinsame Bearbeiten einheitlicher Bewertungselemente zur Überwachung des Werkzeuginnendrucks an Mehrfachwerkzeugen. Bewertungselemente desselben Typs (z.B. Maximum) können kanalübergreifend erzeugt und im Nachhinein gleichzeitig bearbeitet werden.

Die automatische Heisskanalbalancierung Multiflow steuere die Düsentemperaturen im "Smooth-Control"-Modus optional in kleineren Intervallen. Das steigere die Regelgenauigkeit beim Spritzgießen von Kunststoffen, deren Viskosität sich mit der Temperatur besonders stark verändert. Von diesen Verbesserungen profitieren vor allem Betreiber von Mehrkavitätenwerkzeugen für thermoplastische Elastomere und andere temperatursensible Kunststoffe. Einzelne Schwankungen des Prozesses werden laut Anbieter sicher detektiert und ihr Einfluss auf die Regelung eliminiert. Dazu verfüge das System jetzt über eine Anfahrautomatik, die beim Produktionsstart und nach Produktionsunterbrechungen automatisch aktiv wird.

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Die Ausgänge zur Ansteuerung von Ausschussweichen oder Entnahmerobotern lassen sollen per "One-Touch"-Check testen. Dies steigere die Funktionssicherheit bei der Separation von Ausschuss und sorge für mehr Bedienkomfort. Das neue Release ermögliche auch ein netzwerkbasiertes Datenmanagement zur Erleichterung des Datenhandlings. Serienmäßig ist das System mit Steckern für die Mehrkanalkabeltechnik ausgestattet. In der Praxis kann jedoch der Einsatz von Sensorik zu Versuchszwecken eine höhere Variabilität hinsichtlich der Anschlüsse erfordern. Diesollen die Module des neuen Lab Conversion Kit (LabKit) bieten. So lassen sich auch Einzelsensoren direkt anschließen und austauschen. Es werden Module angeboten für einzelne Ladungs- und Spannungssignale sowie mit integrierten Verstärkern für Thermoelemente. Die einfache Montage bzw. Demontage der Module ermöglicht dem Anwender den Wechsel zwischen den Vorteilen der Mehrkanal-Kabeltechnik und der Flexibilität von Einzelanschlüssen. Wegen seiner modularen Bauweise lässt sich das CoMo LabKit auf das Einsatzfeld des Kunden anpassen und bei Bedarf jederzeit ergänzen.

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