Peripherie für den Spritzguss

Kaskadenspritzguss komfortabel steuern

Eine neue Baureihe von Steuerung des sequentiellen Einspritzens mit bis zu 32 Düsen soll während der Fakuma Premiere feiern.

Neue Technologien zur Fakuma mit Steuergeräten für den Kaskadenspritzguss, Heißkanalreglern und Temperiergerät. © Sise

Drei Steuergeräte der neuen Baureihe GC zur Kaskadeneinspritzung mit pneumatischen oder hydraulischen Nadelantrieben stellt Sise vor. Sie unterscheiden sich durch die Anschlussmöglichkein von acht, 16 oder 32 Düsen. Zwei Geräte der Reihe sind mit Farbtouchscreen und Funktionen wie Kontrolle der Nadelposition durch Endschalter, Steuerung der Mehrkomponenten Einspritzung und VNC Anschluss ausgestattet. Die Geräte können die Einspritzkurven visualisieren und haben einen neuen Programmiermodus. Funktionen wie Wiederholbarkeit und Stückzählung sowie Ausschusserkennung und Prozessdatenerfassung in Echtzeit stehen ebenfalls zur Verfügung.

Auch bei Heißkanalreglern will Sise mit neuen Produkten der Generation MV3 antreten. Das System kann bis zu 336 Zonen regeln und soll ab Anfang 2019 in sechs Größen verfügbar sein. Um den Anforderungen verschiedener Marktsegmente wie Verpackung allgemein, Automotive, Kosmetikverpackungen, Medizintechnik und Elektrotechnik gerecht zu werden ist MV3 mit Leistungen zwischen 2,5 und 30 Ampere verfügbar, bietet einen integrierten Touchscreen von 10 oder 15 Zoll und ist mit einer eigenentwickelten Software unter Linux ausgestattet. Dank guter leichter Zugänglichkeit des Gehäuses durch aufklappbare und entnehmbare Seitenflügel sei hohe Wartungsfreundlichkeit gegeben.

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Die neue Generation der Heißkanalregler bietet Funktionen wie vier Modi der Aufheizrampen, Zonen Gruppierung, Thermofühlerplausibilität, Werkzeugdiagnose Moldscan, Leistungsüberwachung und Leckerkennung. Zur Bedienung stehen zwölf Sprachen zur Verfügung und quasi unbegrenzte Speicherkapazität für Werkzeugeinstellungen.

Ebenso führt das Unternehmen die Erneuerung der Temperiergeräte-Reihe Heizleistungen zwischen 9 und 45 Kilowatt und Wärmetauschern von 60 bis 180 Kilowatt fort. Das Temperiergerät ist serienmäßig mit Halbleiterrelais und Zweistufen-Heizung ausgestattet. Auch hier wurde nach Unternehmensangaben besonderer Wert auf Wartungsfreundlichkeit gelegt. Optionen wie die Kommunikation mit der Spritzgießmaschine über verschiedene Protokolle, Werkzeugentlüftung, externer Fühler, Alarmausgang, Durchflussmesser Typ Vortex, Pseudo-Kaskade Regelung, Fernsteuerung und direkte Kühlung stehen zur Verfügung.

Fakuma: Halle A4, Stand 4103

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