Prozesse überwachen, optimieren und realisieren

Mehr Energieeffizienz in der Produktion

In der Kunststoffindustrie wird trotz aller Einsparmaßnahmen weiterhin nach Möglichkeiten gesucht, den Energieverbrauch weiter zu reduzieren. Wer die Effizienzpotenziale nutzt, kann einen wirtschaftlichen Gewinn mit nachhaltiger Wirkung erzielen und sich klare Wettbewerbsvorteile sichern.

Wer die Effizienz in der Produktion steigern will, muss die Verbräuche kennen und senken. Zur Überwachung des Energieverbrauchs bietet B&R mit Aprol Enmon eine Energie-Monitoring-Lösung an. Das System sei eine einfach zu integrierende Komplettlösung, die fertig installiert auf einem B&R-Box-PC verfügbar ist. Es seien lediglich wenige Parameter zu konfigurieren, um die Daten erfassen zu können. Die Technik biete zahlreiche Möglichkeiten, einfache und sichere Analysen durchzuführen.

Die erzielbare Prozessoptimierung kann laut Anbieter noch einen bedeutenden Schritt weitergehen, wenn nicht nur eine Produktionslinie, sondern die gesamte Fertigung zusammen mit allen Nebeneinrichtungen gesteuert und überwacht wird. Der Erfolgshebel liege in der ganzheitlichen Analyse des Produktionssystems. Hersteller, die im Produktionsprozess entsprechend reagieren, können demnach die Energiebilanz ihrer Produkte erheblich verbessern - ohne dadurch zusätzliche Prozesskosten zu generieren. Materialeinsatz, Energieaufwand, Produktionszeit und Materialstückkosten sollen sich deutlich reduzieren lassen. Ein koordinierter Maschinenbetrieb optimiere die Auslastung, reduziere den Verschleiß und verhindert einen ineffizienten Herstellungsprozess. Aprol Process Data Aquisition (PDA) archiviere alle Daten zentral, lückenlos und langfristig. Das sichere den Qualitätsnachweis im Herstellprozess und verbessere die Wettbewerbsfähigkeit.

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Optimierte Antriebe einsetzen

Neue Motorenbaureihe mit Leistungen bis 140 kW und 555 Nm Drehmoment für verschiedene Anwendungen, beispielsweise in Spritzgießmaschinen.

Das Erkennen en von Schwachstellen allein reicht nicht aus, um nachhaltig effizient zu produzieren. Vor allem die Antriebssysteme der Maschinen und Anlagen liefern in aller Regel noch Reserven zur Kostensenkung. Bereits im Engineering kann der Maschinenbauer den künftigen Energieverbrauch der Maschine minimieren, indem Bewegungsprofile optimiert und Maschinenteile ideal abgestimmt konstruiert werden. Unterstützt wird er dabei durch eine Entwicklungsumgebung, die es ermöglicht, eine Komplettautomatisierung aus einer Hand zu gestalten. Die Antriebskomponenten von B&R verwenden zudem auch Bremsenergie, die über einen Zwischenkreis im Antriebsverbund verteilt wird, oder erlauben ungenutzte Energie in das Netz zurückzuspeisen.

In diesen Zusammenhang passen neu vorgestellte Servomotoren für Höchstleistungen bis 140 Kilowatt, die mit hohen Drehmomenten bis 555 Nm und großem Drehzahlbereich punkten sollen. Sie sind in zwei Baugrößen erhältlich. Mit Drehzahlen bis 3000 min-1 sind sie wahlweise mit axialem oder radialem Lüfter, Wasserkühlung sowie optionaler Fußmontage erhältlich. Die Motorenreihe eigne sich in Verbindung mit der Servopumpenregelung für leistungsstarke und zugleich energieeffiziente servohydraulische Antriebslösungen. Die Ausführung mit verstärkten Lagern unterstützt zum Beispiel den Aufbau von Riemen-Vorschubachsen mit hohen Drehmomenten in elektrischen Spritzgießmaschinen.

Die Servomotoren bieten eine Resolver-Schnittstelle sowie einen optischen Encoder mit Endat-Schnittstelle und elektronischem Typenschild. Das gewährleistee die optimale Zusammenarbeit mit der Antriebsreihe Acoposmulti und eine einfache Integration in die gesamte Systemlandschaft des Herstellers sowie die schnelle Inbetriebnahme.

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Wolfgang Oehm

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