Innovativer Spritzguss

Ros erhält Brose Innovation Award Europe

Der Automobilzulieferer Brose hat das Unternehmen Ros aus Coburg mit dem Brose Innovation Award Europe ausgezeichnet. Ros wurde für die Zusammenarbeit in der Entwicklung und Einführung des Faser-Direkt-Compoundierens (FDC) von Arburg geehrt.

Von links: Jürgen Otto, Vorsitzender der Geschäftsführung Brose Gruppe, Markus Schindler, Einkauf Kunststoffteile Brose Gruppe, Steffen Tetzlaff, Geschäftsführer Ros, Eberhard Ros, Gesellschafter Ros, Georg Mai, Kunststoff- und Druckgusstechnik Brose Gruppe, Sandro Scharlibbe, Geschäftsführer Einkauf Brose Gruppe. (Bild. Brose)

Langglasfaserverstärkte Kunststoffe gewinnen für mechanisch beanspruchte mechatronische Komponenten von Brose an Bedeutung. Ros verfügt nach eigenen Angaben über die weltweit erste Arburg-Serienmaschine für den FDC-Prozess. Bei dem Verfahren werden während des Spritzgießens über eine Seitenbeschickung kostengünstige Glasfaserrovings zugeschnitten und direkt in die Kunststoffschmelze eingebracht. Das gewährleiste eine schonende Aufbereitung des Materials. Weitere individuelle Materialzusammenstellungen durch Definition des Anteils und Länge der Langglasfasern sowie spezifische Veränderungen der Materialeigenschaften durch Batchzugabe sind möglich. So lassen sich Spritzgussteile mit hoher Festigkeit bei geringem Gewicht realisieren.

Ros entwickelt und produziert nach eigenen Angaben mit rund 300 Mitarbeitern an zwei Standorten in der Region Nordbayern/Südthüringen präzise Werkzeuge für die Verarbeitung von Hochleistungskunststoffen, woraus Funktions- und Sichtteile entstehen. Ros wurde bereits Anfang 2016 von Brose mit dem Prädikat Key Supplier ausgezeichnet.

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