Projekt Rügenwalder

Neue Einlegetechnik für In-Mould Labeling

Seit mehr als einem Jahr produziert Weidenhammer Plastic Packaging Becher samt Deckel für die Rügenwalder Teewurst im IML-Verfahren. Eingesetzt wird eine spezielle Technologie.

Mit dem neuesten Projekt „Rügenwalder Teewurst“ beschritt man neue Wege beim In-Mould-Labelling (IML). Ein Becher, der bisher im Thermoformverfahren mit Sleeve-Technik (Aufschrumpfen der Dekoration) hergestellt wurde, sollte nun im IML produziert werden. Dabei durfte der vorhandene Becher nicht geändert werden, es war also keine produktionstechnische Optmierung möglich. Das erforderte eine neue Technologie. In einer gemeinsamen Entwicklung von Weidenhammer und Marbach Moulds und Automation wurde laut Anwender eine Spritzgießanwendung möglich, die bisher nicht realisierbar war.

Bei der üblichen IML-Dekoration muss der Becher mit einem Füßchen am Boden ausgelegt werden. Auf dieses musste, aufgrund der beim Rügenwalder-Projekt vorgegebenen Becherform, verzichtet werden. Das ist möglich, weil die Banderole und das Bodenetikett den Becher vollflächig abdecken. Dazu wurde die optimiert und die Effizienz der Anlage deutlich erhöht. Diese Einlegetechnik wurde inzwischen patentiert.

Die Produkte werden in der Serie in einem Arbeitsgang gespritzt, dekoriert und von einem Kamerasystem geprüft. Die Becher- und die Deckel-Anlage sind von einem Reinraum umschlossen, um den hohen Hygienestandard des Kunden zu erreichen. Außerdem sind alle Anlagen (Roboter wie Spritzgießmaschinen) mit lebensmittelechtem Fett (NSF H1 Zulassung) geschmiert, um auch von dieser Seite keine Zweifel in punkto Hygiene offen zu lassen.

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