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Artikel und Hintergründe zum Thema

Spannsysteme bei Playmobil

Keine Hektik bei Playmobil

Der deutsche Produktionsstandort des Playmobil-Produzenten Geobra Brandstätter gehört zu den modernsten und leistungsfähigsten Spielzeugfertigungen in Europa. Einen Beitrag zum Erfolg leisten Spann- und Automatisierungslösungen aus der Schweiz.

Automatisierte Fertigungszellen im Formenbau des Zirndorfer Spielwarenherstellers produzieren jährlich in über 7000 Stunden rund 220 Formen. Damit Termine gehalten werden können, muss deren Herstellung schnell über die Bühne gehen. Dennoch, so heißt es, ist von Hektik nichts zu spüren. Als das Unternehmen im Jahre 1987 nach einer Spanntechnik suchte, entschied man sich für das System ITS. Es überzeugte wegen der Positioniergenauigkeit und der Ausbaufähigkeit für größere Paletten, berichtet der Hersteller. Bis heute wird das System als Elektrodenspannsystem, meist mit Vierkanthalten eingesetzt. Die Werkstücke auf den Senkerodiermaschinen werden je nach Größe auf IST- oder UPC-Paletten (320 x 320 Millimeter) positioniert (Bild). Bereits Anfang der 80er Jahre prüften die Formenbauer bei Geobra Brandstätter die Vorteile von Graphit als Elektrodenmaterial. Heute werden mehr als 97 Prozent der Elektroden aus Graphit gefertigt.

Die Menge an aktiven Elektroden kann nur zeitgerecht bereit gestellt werden, wenn in den Rand- und Nachtstunden sowie am Wochenende automatisch gefertigt wird. Auf die automatische Beladung der Maschinen setzen die Zirndorfer auch beim Drahterodieren. Sie verwenden dazu das Palletset W System. Den Palettenwechsel übernimmt der Easychange. Der neueste Zugang in der Zirndorfer Fertigungsautomation ist der Robot Easy an der DMU 70. Diese Maschine wird hauptsächlich für das Fräsen von Formeinsätzen und anderen Werkzeugkomponenten verwendet. Als am besten geeignetes Spannsystem für die großen Paletten (500x500 Millimeter) wird hier das MTS-Nullpunkt-Spannsystem eingesetzt. Auf dem speziellen Rüstplatz werden die Paletten für den Einsatz vorbereitet und dann mit einem geänderten Hubwagen direkt ins Magazin des Roboters eingelegt. Was diese neueste Zelle an produktiven Stunden leisten kann, ist nur zu erahnen: Ganze Nächte und Wochenenden werden autonom genutzt.

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