TEM-Maschine item 400

Mit Feuer entgraten

Durch Zünden eines Gasgemisches werden nach dem Verbrennungsprinzip bei hohen Temperaturen lästige Grate entfernt.

Oft genug kommt es vor, dass Werkstücke oder auch Formteile an mehr oder minder schwer zugänglichen Stellen nach der Fertigung Grate aufweisen, die vor der Weiterverarbeitung entfernt werden müssen. Hier habe sich nach Angaben der westdeutschen Firma ATL das sogenannte thermische Entgraten (TEM) als Standard etabliert. Durch Zünden eines Gasgemisches werden nach dem herkömmlichen Verbrennungsprinzip bei hohen Temperaturen die Grate beseitigt. Es handelt sich dabei um ein abtragendes Fertigungsverfahren: Das Verbrennungsprinzip wird insofern genutzt, dass dünne überstehende Grate an metallischen und ebenfalls nichtmetallischen Werkstücken durch das Zünden eines Gasgemisches bei hohen Temperaturen eliminiert werden. Somit könnten auch sonst schwer zugängliche Bereiche wirksam bearbeitet werden.

Mit der item 400 hat das Unternehmen jetzt eine Maschine handlicherer Dimension für die TEM-Methode auf den Markt gebracht. Kleinere Bauteile wie Hydraulikblöcke, Pneumatikventile, Zinkgussteile, Hydraulik- und Motorenteile, aber auch Kunststoffteile lassen sich damit wirksam entgraten. Eine erste Maschine dieser neuen Bauart bewährt sich bereits seit einigen Monaten im Praxiseinsatz, so dass nun die Serienproduktion sowie der weltweite Vertrieb anlaufen kann. Besonders großen Wert haben die Entwickler nach Darstellung des Unternehmens nicht nur auf ein ansprechendes Design gelegt, das sich klar vom Maschinenbau klassischen Zuschnitts abhebt. Zudem wurde die Maschine so konstruriert, dass einzelne Verschleißteile nach Bedarf schnell und einfach ausgetauscht werden können. Dies soll die Standzeiten der Maschine selbst erheblich verlängern. Lieferbar ist außerdem eine Variante ohne Gasdosierzylinder und weitere Infos sicher auch.

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