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Artikel und Hintergründe zum Thema

TTC-Regler

Heißkanalregler kann mehr

Die „Intelligenz“ der Regeltechnik steckt zunehmend in der Software. Und manchmal sogar ein wenig mehr davon als üblich.

Nach diesem Motto hat Gammaflux seinen Temperaturreglern für Heißkanalsysteme neue Funktionen „beigebracht“:
– Überwachung von Temperaturen, beispielsweise des Kühlwassers oder der Werkzeugoberfläche mit Alarmierung.

– Das Statusfenster „OK to Run“, das für alle überwachten Temperaturen anzeigt, ob sie innerhalb des vorgegebenen Betriebsfensters liegen und das im Störungsfall Hinweise zur Fehlerursache gibt.

– Eine erweiterte Überwachung der Heizleistung mit Alarmierung zur Aufdeckung von Schmelzeleckagen im Verteilersystem.

Diese Funktionen sollen die TTC-Regler zu einem Temperatur-Überwachungssystem für den gesamten Spritzgießprozess machen und die Fehlersuche speziell bei Heißkanalwerkzeugen erleichtern. Dabei bleiben Leistungsmerkmale wie PID²-Regelalgorithmus, Phasenanschnittsteuerung, Erkennen von Verdrahtungsfehlern und Fühlerbruch, Berichte und Grafiken, Diagnose und Fehlerbehebung erhalten. Anwender, die diese Regler bereits einsetzen, steht die Erweiterung als Update zur Verfügung.

Mit Installation eines Thermofühlers lassen sich Temperaturen durch Eingabe einer Ober- und/oder Untergrenze zu überwachen. Liegt die Temperatur außerhalb der eingestellten Grenzen, kann der Heißkanalregler auf Stand-by gestellt oder seine Leistungsabgabe blockiert werden. Mithilfe des neuen Statusfensters „OK to Run“ lässt sich die Fehlermeldung zudem an die Spritzgießmaschine oder an Peripheriegeräte übermitteln. Diese integrierte Messung stellt beispielsweise sicher, dass die Werkzeugkühlung einwandfrei funktioniert. Das verhindert bei einem Maschinenstillstand, dass ein nicht abgeschalteter Heißkanal bei abgestellter Kühlung das Werkzeug oder gar die Maschinenplatten aufheizt – und zu Schäden an Düsen, Verteilersystem, Werkzeug oder Maschine führt. Ferner ermöglicht diese neue Funktion die Überwachung der Oberflächengüte von Formteilen. Dazu wird das Werkzeug mit einem Thermoelement für die Oberflächentemperatur ausgestattet. Liegt die Temperatur außerhalb der eingestellten Grenzen, folgt eine Störungsmeldung. Das schützt auch die Nadelverschlussdüsen. Eine Überwachung stelt sicher, dass die Temperatur der Heißkanalplatten den kritischen Wert (meist 80 Grad Celsius) nicht überschreitet.
Das Statusfenster „OK to Run” zeigt, ob alle Temperaturen im Sollbereich liegen. Der Benutzer sieht auf einen Blick, ob alle Reglerzonen „OK“ sind oder nicht. Am unteren Rand des Alarmbildschirms für die jeweilige Zone befindet sich eine Schaltfläche, die den schnellen und einfachen Zugriff auf das Statusfenster ermöglicht. Tritt in einer der Zonen ein Problem auf, gibt das Fenster Auskunft über die Fehlerursache. Darüber hinaus lässt sich mit einem einfachen Befehl die rote Warnleuchte auf dem Regler aktivieren, sobald der Regler Probleme meldet.
Die modifizierte Heizleistungsüberwachung informiert über Schmelzeleckagen im Heißkanalsystem, bevor sich die Schmelze im Verteilersystem ausbreitet. Der neue Algorithmus berechnet die durchschnittlich abgegebene Heizleistung jeder Zone und vergleicht diesen Wert mit dem vorgegebenen Alarm-Schwellenwert. Interessant ist diese neue Funktion für Verarbeiter, die Heißkanalsysteme mit erhöhter Leckage-Anfälligkeit verwenden, beispielsweise Systeme mit geringer Schmelzemenge und mit Miniaturdüsen. Durch das Auffinden von Schmelzeleckagen zu einem sehr frühen Zeitpunkt kann der Regler die betroffene Zone in der Werkzeugkavität abschalten und so eine größere Beschädigung an der Düse vermeiden.

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