Wärmeschutzmäntel

Energiesparen ist angesagt

Vor dem Hintergrund weiter steigender Energiekosten wurde ein schon bisher bewährter Wärmeschutzmantel weiterentwickelt und optimiert.

In erster Linie werden dabei Wärmeverluste und somit Energiekosten bei der Beheizung von Maschinen und Zylindern reduziert. Möglich sind laut Hersteller ETB Energieeinsparungen in Größenordnungen zwischen 30 und 40 Prozent sowie eine merkliche Senkung der Temperatur in Räumen in denen die Maschinen aufgestellt sind. Außerdem verbessere sich der Arbeitsschutz durch deutlich niedrigere Oberflächentemperaturen im Bedien- und Wartungsbereich der Heizungen. Auch die Aufheizzeit der Maschine sinke um etwa 50 Prozent.

Wärmeschutzmäntel bestehen entweder aus einer stabilen Metallschale mit eingebrachten Isoliermatten oder aus mehrlagigen hochtemperaturbeständigem Glasgewebe. Auf der Außenseite befindet sich eine spezielle Beschichtung, um gegen Schmutz und überspritztes Kunststoffmaterial zu schützen. Feste Metallschalen haben zudem einen ästhetischen Aspekt und verleihen der Maschine zusätzlich eine ansprechende Optik. Allerdings sollten die Einsatztemperaturen 700 °C bei festen Metallschalen und 500 °C bei flexiblen Isoliermanschetten nicht überschreiten.

Wärmeschutzmäntel werden in jedem Fall individuell entsprechend ihrem Einsatzort hergestellt. Nur so ist es möglich, elektrische Anschlüsse, Fühlereingänge, Bohrungen und Aussparungen zu berücksichtigen. Außerdem wird dadurch der optimale Wirkungsgrad erzielt und eventuelle Wärmebrücken minimiert. Die Montage ist relativ einfach. Bei flexiblen Manschetten geschieht dies durch Haken, Ösen, Drehwirbel oder Klettverschluss. Die Hardcoverversion besteht entweder aus zwei Halbschalen oder aus einer Ober- und einer Unterhälfte, die mit einem verbunden sind. In jedem Fall werden diese mit Spannschrauben, -laschen oder -winkeln auf dem Zylinder fixiert.

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Attraktiv sind nicht nur die technischen Vorteile wie schnelle Aufheizzeit und geringere Arbeitsplatztemperatur: Die Amortisationszeit beträgt in der Regel zwischen einem halben und einem Jahr, versichert der Anbieter. Und dann klingelt die Kostensenkung direkt in der Kasse.


Fakuma, Halle A1, Stand 1511

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