Spritzgießen für den Automobilbau

Maschinen und Peripherietechnik für die flexible Produktion

Mit Ideen und der richtigen „Hardware“ lassen sich für Spritzgießer in der Automobilindustrie solide Wachstumsraten erzielen.

Auszug aus dem breiten Spektrum an bei PWF gefertigten Kleinteilen. (Bild: Wittmann)

Das Unternehmen PWF liefert seit 1969 Werkzeuge, seit 1990 wurde eine eigene Spritzgießfertigung aufgebaut. Nach eigenen Angaben wurde seitdem ein kontinuierliches Wachstum in der Größenordnung von 5 bis 10 Prozent jährlich erreicht. Seit 2010 sei der Umsatz, der sich im Vorjahr auf 16,5 Millionen Euro belief, mehr als verdoppelt worden.

Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt in der Herstellung anspruchsvoller Steckverbinder für die Automobilindustrie. Zu den Kunden zählen unter anderem Automobilzulieferer, die sowohl Werkzeuge als auch fertige Teile und ganze Baugruppen beziehen. Die Seriengrößen liegen zwischen 200 und 60 Millionen Stück. Verarbeitet werden jährlich an die 200 Rohmaterialien in 150 Farben. Zum Einsatz kommen praktisch alle gängigen technischen Kunststoffe, darunter auch Hochtemperaturmaterialien und thermoplastische Elastomere. Die Maschinen laufen typischerweise 362 Tage im Jahr rund um die Uhr.

Zentral-Förderanlage für eine Vielzahl von Werkstoffen. (Bild: Wittmann)

Dementsprechend hoch sind die Anforderungen an die bei PWF eingesetzten Spritzgießmaschinen, die Automatisierung und die Peripherie. 49 Spritzgießmaschinen im Schließkraftbereich zwischen 150 und 4000 Kilonewton installiert. 2017 lieferte Wittmann Battenfeld vier vollelektrische Maschinen, ausgestattet jeweils mit einem Linearroboter der neuen Generation. Bei der zuletzt gelieferten Maschine handelt es sich um eine für den Spritzguss von Kleinst- und Mikroteilen konzipierte Maschine der Micropower Reihe mit 150 Kilonewton Schließkraft. Diese Maschine ist mit integriertem Drehteller, einem für die Maschine konzipierten Entnahmehandling, einem Trockner Drymax Micro, integrierter Qualitätsüberwachung per Bildverarbeitung, sowie einem Reinraummodul, das Arbeiten unter Bedingungen der Klasse 6 nach ISO 14644-1 ermöglicht, ausgestattet.

Anzeige

Nicht nur bei vollelektrischen Maschinen setzt PWF auf die Wittmann Gruppe, sondern auch bei Automatisierung und Peripherie. So ist der größte Teil der hier installierten Spritzgießmaschinen mit Wittmann Linearrobotern ausgestattet. Die gesamte Materialzufuhr geschieht zentral über eine Wittmann Materialversorgungsanlage.

Teileablage aus der Spritzgießmaschine mit dem Roboter. (Bild: Wittmann)

Aufgrund des breiten Spritzgießzentrums wirtschaftliche, leise und leicht bedienbare Spritzgießmaschinen gefordert, die bei geänderten Anforderungen problemlos erweitert oder nachgerüstet werden können. Die hier eingesetzten Maschinen entsprechen laut Geschäftsführer Volker Hansen Maschinen mit ihrer unkomplizierten, Windows-basierten Steuerung und einem umfangreichen Optionspaket den Vorstellungen. Zudem sei ein hochwertiger Service Bedingung. Dabei gehe es neben der Qualität und der Verfügbarkeit des Services auch um die menschliche Seite, um Servicepersonal, die gut mit den eigenen Mitarbeitern kommunizieren können, um ein Problem gemeinsam mit ihnen rasch und effizient zu lösen.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Kunststoff Magazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite