Simulation Spritzgießen

Spritzgießen präziser simulieren

Außer dem konventionellen Spritzgießen soll eine neue Version der Simulations- und Modellierungstechnik Rem3D auch Sonderverfahren wie Schaumspritzgießen, Gasinjektionstechnik, Co-Injektionstechnik und das Umspritzen von Einlegeteilen erheblich präziser simulieren als bisher.

Simulation Spritzgießen

Die Qualität der Simulationsergebnisse hängt maßgeblich von der Netzqualität ab. Dank der Automatischen Anisotropen Adaptiven (AAA) Vernetzungstechnologie der neuen Softwareversion sind laut Anbieter nur Geometrie- und Prozessparameter als Eingaben erforderlich. Dank der benutzerfreundlichen Benutzeroberfläche können demnach Prozesse einfach modelliert und Simulationen schnell durchgeführt werden. Das Netz wird während der Simulation dynamisch angepasst, um präzise Ergebnisse zu erzielen und die Rechenzeit zu verkürzen.

Um die Prognose von Produkteigenschaften unter späteren Einsatzbedingungen sowie die steigende Komplexität der zu fertigenden Teile abzudecken, wurde ein natives 3D-Design integriert. Darüber hinaus biete die Software eine leistungsoptimierte Parallelisierung für die Simulation komplexer 3D-Teile. Mit dem zusätzlichen Vorteil einer verringerten Rechenzeit sei nun auch eine realistische Vorhersage des 3D-Effekts auch bei großen Wanddickenabweichungen möglich. Möglich ist bei beim Schaumspritzguss die gleichzeitige Simulation von Spritzgieß- und Expansionsprozesse. Die Software ermöglicht die Festlegung der optimalen Masse für die Vollbefüllung, Anlage der optimalen Entlüftungs- und/oder Einlegepositionen, Optimierung der Ausgleichsprozesse sowie die Prognose der Fertigdichteverteilung über die Dicke, um die Robustheit der Teile zu verbessern.

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Die Lösung bietet, so die Entwickler, die Möglichkeit, Spritzgießprozesse mit vielen Flüssigkeiten ohne Beschränkungen zu simulieren. Dank der Meshing-Technologie, der Spritzteil-Werkstückgekoppelten thermischen Lösung und dem präzisen Modell der Formfüllung, seien Voraussagen über die Gas- oder Wasserkerndicke mit einem realistischen Skineffekt während des Gas- oder Wasserinjektionsprozesses möglich. Das Exportieren des ausgehöhlten und deformierten Endstücks ist als .stl-Datei für weitere mechanische Berechnungen verfügbar. Außerdem sei die Simulation des sequentiellen Co-Injektionsprozesses für viele Thermoplasten und/oder Duroplaste möglich. Jede einzelne Materialverteilung ist vorhersagbar und kann, gruppiert oder getrennt, angezeigt und analysiert werden. Damit dürfte den Sonderverfahren des Spritzgießens die Tür in die Praxis ein wenig weiter offenstehen.

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