Effizienter spritzgießen auf kleinerer Maschine

Burwinkel reizt Maschinentechnik voll aus

Exakte Kalkulation und das konsequente Nutzen der Leistungsfähigkeit von Spritzgießmaschinen und Peripherietechnik ist eine der Möglichkeiten, die der Spritzgießer Burwinkel nutzt, um das seit Jahren anhaltende Wachstum zu sichern.

Die größte Maschine von Boy reiht sich bei Burwinkel nahtlos in die bereits vorhandenen Typen ein.

Dass der im Oldenburger Münsterland ansässige, inhabergeführte Unternehmen investiert konsequent in modernste Produktionstechnologien und kalkuliert scharf, um die Wachstumsraten der letzten Jahre weiterführen zu können. Im Fokus dabei: Erweiterungen und Ersatzinvestitionen im modernen Park an Spritzgießmaschinen mit aktuell rund 100 Anlagen verschiedener Hersteller in einem breiten Schließkraftspektrum werden konsequent am Maßstab Effizienz ausgerichtet. "Zum einen beschaffen wir vor allem im höheren Schließkraftbereich zunehmend flexibel einsetzbare Anlagen für den Mehrkomponenten-Spritzguss, die außerdem durchweg mit Handlingsystemen ausgerüstet sind, zum anderen prüfen wir genau, welche Maschinengrößen mit welchem Energieaufwand welche Produkte fahren können", erklärt Geschäftsführer Martin Burwinkel.

Im unteren Schließkraftbereich sind seit 1986 unter anderen verschiedene Baureihen von Boy im Einsatz, inzwischen 24 Maschinen unterschiedlicher Größen. Mit Vorstellung der 1000 kN-Maschine Boy 100 E hat Martin Burwinkel zunächst eine Maschine dieses Typs installieren lassen. "Dafür sprachen das energetisch gute Konzept und dass die versprochenen Energieverbrauchswerte auch bei schwierigen Teilen in der Vergangenheit immer eingehalten wurden." Als Beispiel präsentiert er das Bauteil "Abzapfunterteil". Es wurde früher auf einer 1250 kN-Maschine produziert, hier reicht aufgrund der Öffnungsweite von 725 Millimeter bei der lichten Weite zwischen den Holmen von 430 x 360 Millimeter die 1000 kN-Version von Boy. Nicht nur aufgrund der geringeren Maschinengröße sinken die Stückkosten, auch die Ausstattung mit energieeffizienten Servomotoren und die ergonomischen Steuerung senken die Kosten. Die Maschine ist mit der größten Standard-Schnecke von Boy ausgestattet und damit für dickwandige Bauteile und Spritzgewichte bis etwa 250 Gramm geeignet. Dank der Schneckenpanzerung lassen sich auch schwierige Werkstoffe verarbeiten, was für hohe Flexibilität sorgt. Nicht zuletzt die kompakten Außenmaße sorgen für positive Kosteneffekte: Martin Burwinkel: "Aufgrund der doch schon sehr langen Erfahrungen würden wir wohl auch größere Maschinen von Boy ernsthaft in Betracht ziehen und prüfen, wenn sie auf denn auf den Markt käme."

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Dank dem direkt benachbarten Brinkmann Formenbau ist Burwinkel in der Lage, auch komplexe Kundenprojekte schnell und effizient in die Serie zu bringen. Dank aufeinander abgestimmter Werkzeugkonstruktion und Spritzgießtechnik wird zudem ein breites Werkstoffspektrum von Standards über hochgefüllte Materialien bis zu komplexen Recyclingmaterialien in sehr unterschiedlichen Losgrößen verarbeitet. Gerade bei häufigen Umrüstungen wirkt sich auch die gute Zugänglichkeit des Arbeitsraums der Boy 100E mit kurzen Stillstandzeiten direkt auf der Kostensituation aus.

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