Technische Gase in der K-Branche

Kürzere Zykluszeiten mit Gasinnendruck

Vom Gasinnendruck-Spritzgießen über das Extrusionsschäumen und das Spot Cooling zur Kühlung heißer Bereiche von Spritzformen bis zum automatisierten Reinigen vor dem Lackieren: Technische Gase bieten vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zur Verbesserung von Prozessen.

Eine typische Gasanwendung ist das Gasinnendruck-Spritzgießen zur Herstellung von hochqualitativen Kunststoff- Spritzgussteile. (Bild: Linde)

Unter der Dachmarke Plastinum bündelt Linde ein Portfolio an Verfahren, Anlagen und Services für gasebasierte Prozesse in der Kunststoff verarbeitenden Industrie, die Zykluszeiten um bis zu 30 Prozent verkürzen sollen. Unter Plastinum Foam E bietet wird ein Versorgungs- und Dosierkonzept angeboten, das für die Anforderungen beim Extrusionsschäumen von Kunststoffen mit Kohlendioxid (CO2) konzipiert ist. Zuletzt hat das Unternehmen sein Portfolio um eine Hochdruck-Dosiereinheit für das kontinuierliche Schäumen mit CO2 erweitert. Sie sei auf die erforderlichen Leistungen beim Extrusionsschäumen zugeschnitten und biete damit hohe Präzision zu niedrigen Kosten. Erzielt werde ein konstanter Massestrom auch bei schwankenden Drücken im Extruder sowie unter schwierigen klimatischen Bedingungen. Gleichzeit schont der Einsatz des Treibmittels CO2, das als Nebenprodukt bei anderen Produktionsprozessen anfällt, die Umwelt.

Als weiteres Thema am Stand stellt Linde die Lösung Cryoclean vor, bei der tiefkaltes, festes CO2 (Trockeneis) als effizientes Reinigungsmittel zum Einsatz kommt. Aus entsprechenden Geräten trifft es mit hoher Geschwindigkeit auf die zu reinigende Oberfläche und geht dabei direkt vom festen in den gasförmigen Zustand über − es sublimiert. Durch diese Mikroexplosion und die Kältewirkung des Gases werde die Verschmutzung entfernt und rückstandslos vom Druckluftstrahl fortgetragen. Im Unterschied zu anderen, teilweise aggressiven Verfahren wie Power-Wash oder Abwaschen mit Isopropanol verflüchtigt sich das CO2 nach der Reinigung komplett. Dabei werden weder Wasser noch chemische Lösemittel freigesetzt.

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Das Verfahren kann für die Lackiervorbereitung ebenso genutzt werden wie für die Entgratung von Bauteilen und die Reinigung von Spritzgießformen. Der besondere Vorteil: Die Formen müssen nicht mehr demontiert werden und lassen sich im heißen Zustand reinigen.

K 2016, Halle 13, Stand A10

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