Temperiersysteme

Temperiertechnik von Hochleistung bis Standard

Neben Systemen Hochleistungsfluidik und kundenindividuellen Anwendungen soll ein „Spritzgießpaket“ vorgestellt werden, das auf Basis eines optimierten Temperiersystems Standardanwendungen des Spritzgießens besonders wirtschaftlich abdeckt.

Temperiersysteme

Der besonders kompakte Aufbau der Temperiersysteme ermöglicht laut Anbieter Single um 25 bis 50 Prozent höhere Leistungsdichten als üblich. Dies gelinge dank einer durchdachten Auswahl und ausgeklügelte Anordnung der Komponenten und deren Integration in den Hochdrucktank. Heizungen und Durchflussmengen sind demnach so abgestimmt, dass eine minimale Oberflächenbelastung der Heizelemente und damit eine lange Lebensdauer sichergestellt sind. Die Hochdrucktechnologie ist bis 225 °C einsetzbar und ermöglicht Prozesse im besonders hohen Temperaturbereich. Dazu zählt beispielsweise die Temperierung von Spritzgießwerkzeugen für Hochtemperaturwerkstoffe wie PEEK.

Das wird, so der Hersteller, ergänzt von Bedien- und Wartungsfreundlichkeit. Damit könne der Anwender ihre Prozesse flexibel gestalten und in der Steuerung abbilden. So ermöglicht die aktive variotherme Flüssigkeitstemperierung die Herstellung qualitativ höchstwertiger Formteile in kürzerer Zeit. Die selbsterklärende grafische Bedienoberfläche mit intuitiver Benutzerführung ermöglicht kürzere Rüstzeiten. Die frequenzgeregelten Pumpen ermöglichen die Steigerung der Energieeffizienz mithilfe der Volumenstromregelung. Die SCT-Steuerungsgeneration ermöglicht auch die nahtlose Anbindung an alle bewährten und modernen Bussysteme wie Ethernet, CAN und Profibus. Ebenso entscheidend kann die „Serviceability“ sei: Über einen Expertenmodus listet die Steuerung alle Prozessparameter übersichtlich auf und stellt Dokumentationen und Ersatzteilübersichten digital zur Verfügung. Spezielle Rampen- und Programmfunktionen runden den Funktionsumfang ab.

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Die automatische Kommunikation zwischen Spritzgießmaschine, Steuerung und Single Wasserverteiler (SWV) ermöglicht die erhebliche Reduzierungen der Rüstzeiten. Durch sicheres Überwachen und die Analyse von Durchflussmengen mit SWV lassen sich Spritzgießprozesse vor allem auf Großmaschinen optimieren. Prozesse sollen sich so gezielter an die Performance-Grenzen fahren lassen. Beispielsweise sei das Kühlen von Spritzgießwerkzeugen mit Temperaturen direkt unterhalb der Feuchtkugeltemperatur (Schwitzwassertemperatur) ohne Schwitzwasserbildung möglich. Dabei erkennt das System eine Produktionsunterbrechung und hebt die Werkzeugtemperatur für die Dauer der Unterbrechung an.

Auf der anderen Seite ist zur Fakuma eine neue, kostengünstige Variante der Steuerung angekündigt, die speziell auf Belange der Spritzgießindustrie abgestimmt ist: Selbsterklärende Bedienoberfläche, leicht zugängliche, klar strukturierte Menüpunkte sowie Temperatur- und Durchflussmessung seien die wichtigsten Punkte. Gemeinsam mit hierfür optimierten Temperiersystemen entsteht ein „Spritzgießpaket“, das Standardanwendungen in hohem Maße abdecke.

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