Umspritzen

Es fügt sich was zusammengehört

Kunststoffumspritze Baugruppen werden immer dann interessant, wenn die Forderungen nach „kleiner, leichter, kompakter“ im Raum stehen.

Elektromechanische Baugruppen sind mehr als ein paar Stücke Blech, die von Kunststoff gehalten und vielleicht isoliert werden. Sie bestehen aus gestanzten elektrischen Kontakten von hoher Präzision zur Übertragung elektrischer Informationen und/oder Energie. Diese Kontakte werden mit Polymeren umspritzt oder montiert. Dabei kommen Kunststoffe wie LCP, PPS, PPA und hochwertige PAs und PBTs zum Einsatz. Verarbeitet werden hauptsächlich intern hergestellte plattierte Bänder (AlSi1) für Bond-Anwendungen der Kunden. Zusätzlich können elektronische Bauelemente integriert werden, um damit ein noch höheres Niveau der Produktintegration zu erreichen. Bei der Herstellung von elektromechanischen Baugruppen ist Know-how aus den Bereichen Galvanik, Kontaktwerkstoffe, Stanzerei, Aluminium-Plattierung, Werkzeugbau, Kunststofftechnik und Entwicklung gefragt.

Durch Verbindung von Stanz- und Spritztechnologie per Reel-to-Reel-/Bandumspritztechnik werden gestanzte Kontaktteile als funktionale Baugruppe in Kunststoff eingebettet. Liegen komplexe Stanzgeometrien vor, müssen diese Leiterbahnen vor dem Umspritzen vereinzelt und manuell, teil- oder voll-automatisiert in Spritzwerkzeuge bestückt werden. Für Anwendungen und Materialien, bei denen das Umspritzen nicht möglich ist, können halb- oder voll-automatische Montageprozesse eingesetzt werden. Verschiedene Einzelteile, wie Platinen, Stanz- oder Kontaktteile und Kunststoffgehäuse, bilden neue Gesamtbaugruppen.
In allen aufgeführten Fertigungsprozessen können in Linie notwendige Qualitäts- und Funktionsprüfungen, beispielsweise für elektrische Eigenschaften, Oberflächenqualität oder maßliche Geometrien, integriert werden.

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Fakuma, Halle A7, Stand 7102

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