Spritzgießen beschleunigen

Werkzeugkühlung besser steuern

Die Qualität und Geschwindigkeit der Werkzeugtemperierung wirkt sich maßgeblich auf Kosten und Qualität der Spritzgießfertigung aus. Basis dafür ist eine entsprechend leistungsfähige Steuerung.

Steuerung für die Werkzeugtemperierung

Die will Single mit Regel- und Steuereinheit SCT an verschiedenen Temperier- und Kühlsystemen in den Mittelpunkt der Präsentation stellen. Als Live-Exponat am Gemeinschaftsstand mit Vertriebspartner Durotherm ist eine Arburg-Spritzgießmaschine mit Wechseltemperiersystem ATT (Alternating Temperature Technology) zur Verbesserung der Formteilqualität mithilfe der variothermen Werkzeugtemperierung angekündigt.

Äußerliche Merkmale sind der 7 Zoll große Touchscreen mit grafischer Bedienoberfläche samt mit intuitiver Benutzerführung. Unterstützt werden Textmeldungen in 16 Sprachen samt Services wie Wartungshinweisen für den Bediener.

Der Ausgang für die Pumpensteuerung lässt sich in allen Versionen zur Ansteuerung eines optionalen Frequenzumrichters zur Volumenstromregelung und Druckbegrenzung bei empfindlichen Verbrauchern nutzen. Die Parametriermöglichkeiten, beispielsweise Programmbetrieb oder Volumenstromregelung, sollen keine Anforderungen unerfüllt lassen. Der Datentransport über USB-Anschluss für Sticks mache das Temperiersystem voll kommunikationsfähig und ermögliche die Einbindung in MES-, BDE- oder QS-Systeme.

Die zahlreichen Funktionen und Schnittstellen erleichtern eine aktive vorbeugende Instandhaltung (Preventive-Maintenance-Konzepte). Die Leistung der jeweils installierten Lösungen lässt sich überwachen, um im Bedarfsfall schnell die nötigen Maßnahmen einzuleiten. Die interne Prozessdokumentation in Form eines Logbuchs hält zehn Prozessparameter inklusive Alarmen über USB-Schnittstelle abrufbar bereit. Auch die Gerätedokumentation samt Bedienungsanleitung sowie eine Liste mit Ersatzteilen sind gespeichert und über USB-Schnittstelle downloadbar.

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Live am Stand soll das Wechseltemperierkonzept ATT (Alternating Temperature Technology) seine Leistungsfähigkeit zur Steigerung der Formteilqualität und zur Senkung der Zykluszeit auf einer Arburg Spritzgießmaschine zeigen. Es ermöglicht laut Anbieter eine flexible Prozessgestaltung mit beliebiger zeitlicher Ansteuerung mehrerer Ventilmodule pro Gerät sowie frei wählbaren maximalen oder minimalen Temperaturen pro Werkzeugzone. Oberflächennah angeordnete Kühlkanäle durchströmen das Werkzeug wechselweise aktiv mit warmem und kaltem Medium. Mithilfe von Werkzeugeinsätzen an Problemzonen oder auch in kompletten kleineren Werkzeugen lassen sich Temperaturwechsel von über 100°C Temperaturdifferenz realisieren.

Zudem wurde die ATT-Technologie auf Herstellprozesse für Composite-Bauteile erweitert. Hier diene das System der Zykluszeit-Verkürzung und Verbesserung der Oberflächenqualität. Außerdem habe man Erfahrungen bei der verfahrenstechnischen Optimierung des Schaumspritzgießens, bei der Verbesserung der Produktivität von 2K- und 3K-Drehwerkzeugen sowie bei Prozessen an Vertikalmaschinen gesammelt.

Fakuma 2014, Halle A3, Stand 3102

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