Duale Ausbildung Kunststofftechnik

Zukunft mit Kunststoff gestalten

Qualifizierte Mitarbeiter gewinnen – Aktivitäten entwickeln
In den nächsten Jahren wird die Beschaffung von Wissen, das Gewinnen qualifizierter Mitarbeiter, für viele Unternehmen zum Problem werden. Das Kunststoff Netzwerk Franken hat eine Initiative gestartet, um für die Ausbildungsberufe der Branche zu werben und schafft zudem angepasste Studienmöglichkeiten.





Obwohl Franken die Heimat einer ganze Reihe, teils international und weltweit agierender Kunststoffverarbeiter ist, findet universitäre Ausbildung hier nicht statt. Wer ein Studium der Kunststofftechnik startet, geht nach Stuttgart, Darmstadt oder zu einer der anderen Fachhochschulen oder Universitäten. „Und dann“, so Hans Rausch, Geschäftsführer des Kunststoff Netzwerks Franken, „ist es oft schwierig diese Leute in unsere Region, in unsere Unternehmen zurück zu holen.“ Zudem vermitteln, das aber ist kein regionales Problem, viele Hochschulen kein zu den echten Bedarfen der Unternehmen passende Qualifikationsprofile. Mit Unterstützung des Netzwerks und dessen Mitgliedsunternehmen hat die Hochschule Hof den attraktiven dualen Studiengang „Systemwerkstoffe + Verfahrensmechaniker Kunststoff und Kautschuk“ entwickelt und bietet ihn nun an. In der Kombination aus Studium der Werkstofftechnik mit Vertiefungsrichtung Kunststoffe und der praktischen Ausbildung in einem Unternehmen sollen genau die Qualifikationen vermittelt werden, die die Unternehmen benötigen. Und die den Absolventen die „Abkürzung nach oben“ eröffnet. Innerhalb von viereinhalb Jahren finden beide Ausbildungen parallel statt – und damit etwa zwei Jahre schneller als es bei der klassischen Folge von Lehre und Studium der Fall ist. Außerdem erhalten die Studenten während der Ausbildung Geld, da sie im Unternehmen angestellt sind. Um Praktikumsstellen müssen sie sich nicht kümmern. Vor allem aber verfügen die Absolventen mit ihrer Kombination aus betrieblicher und akademischer Ausbildung über beste Startchancen in die berufliche Zukunft.

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Ausbildung auf allen Ebenen

Auch in der klassischen betrieblichen Ausbildung wirbt das Kunststoff Netzwerk mit neuen Aktivitäten Nachwuchs: Mit pfiffig gestalteten Broschüren, einem dazu passenden Internetauftritt, vor allem aber mit professioneller Projektkoordination soll Schülerinnen und Schülern die Attraktivität und Vielfalt der Lehrberufe innerhalb der K-Branche näher gebracht werden. Interesse wecken und interessante Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen sind die Ziele. Das Bündeln von Informationen aus vielen Betrieben des Netzwerks, beispielsweise zu freien Ausbildungsstellen und Praktikumsplätzen, übergreifende Aktionen wie das Besichtigen regionaler Ausbildungsbetriebe und weitere Aktionen sollen die Attraktivität der Branche für junge Leute besser darstellen. Unter dem Begriff MyPlastics führt das Kunststoff Netzwerk Franken viele Aktivitäten zur Ausbildung zusammen und baut sie strategisch so aus, dass junge Menschen und die Unternehmen gleichermaßen Nutzen ziehen können.

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