Temperiertechnik

Meinolf Droege,

HB-Therm verdoppelt Produktionskapazitäten

Der nach eigenen Angaben weltweit größte Hersteller von Temperiergeräten für die kunststoffverarbeitende Industrie, HB-Therm, hat den Neubau in St. Gallen zur Erweiterung der Produktionskapazität gestartet. Der Bezug ist für März 2023 geplant. Die Gesamtinvestitionen betragen demnach rund 60 Millionen Schweizer Franken.

Visualisierung der Westansicht des Neubaus. © HB-Therm

Reto Zürcher, CEO von HB-Therm, macht die Verbundenheit zum heutigen Standort deutlich: „Dieses Bauprojekt ist ein klares, eindeutiges und nachhaltiges Bekenntnis zum Standort St. Gallen.“ Mit diesem Großprojekt werde man die Innovationskraft und Synergieeffekte des einzigen Produktionsstandorts auch künftig nutzen und ausbauen. Im Endausbau sollen Arbeitsplätze für über 200 Mitarbeiter entstehen, das bedeutet eine Verdoppelung der bestehenden Kapazitäten.

Beim ersten Spatenstich (von links): Roger Studerus und Peter Kunz von der Strut Architekten, Hans Peter Zürcher, Hansjörg Rettenmund und Reto Zürcher von HB-Therm, Ivan Furlan, Leiter des Amts für Baubewilligungen St. Gallen, Maria Pappa, Stadtpräsidentin und Beat Tinner, Regierungsrat. © HB-Therm

Das neue Gebäude im Westen der Stadt, wenige Kilometer vom jetzigen Standort entfernt, wird auf 14 700 Quadratmetern die Arbeitsplätze und Funktionen der bisher vier Gebäude integrieren. Es entstehe ein großzügiges Flächenangebot mit insgesamt knapp 10 000 Quadratmetern für Fertigung, Lager, Montage, Büros und Konferenzräumen. Zusätzlich werden umfangreiche Parkflächen angelegt. „Das Gebäude ist so konzipiert, dass es optimale Prozessabläufe ermöglicht und wir uns darin wohl fühlen können“, skizziert Reto Zürcher einen wichtige Aspekt des Entwurfs. „Gleichzeitig ist es aber auch so geplant, dass es den künftigen Anforderungen angepasst werden kann.“

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Den Umweltaspekten wurde dabei ebenfalls hohe Bedeutung eingeräumt. Der Neubau werde auch ein CO2-Zertifikat erhalten und nach dem Schweizer Baustandard Minergie für nachhaltiges Bauen errichtet. Minergie-Bauten zeichnen sich durch einen sehr geringen Energiebedarf und hohe Anteile erneuerbarer Energien aus. Deshalb würden im Neubauprojekt unter anderem eine Solaranlage mit 300 kWp (Kilowatt Peak) Leistung und Ladestationen für Elektrofahrzeuge realisiert. Reto Zürcher ist sich sicher: „Wir bauen hier die Zukunft und werden damit unsere ohnehin hervorragende Marktposition weiter deutlich stärken können.“

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