CFK-Rad

Leichtbaufelge mit Antrieb preisgekrönt

Das CFK-Rad mit integriertem Elektromotor des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt gehört zu den Preisträgern im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“.

Durch ein geringeres Fahrzeuggewicht wird bei vergleichbaren Fahrleistungen eine geringere Antriebsleistung und somit geringere Schadstoffemissionen bewirkt. Eine Verringerung des Gewichts hat eine Reduktion der Fahrwiderstände des Fahrzeugs zur Folge, wodurch der Leichtbau zu einer Schlüsseltechnologie in der Automobilentwicklung geworden ist. Darüber hinaus macht das hohe Batteriegewicht bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen den Leichtbaugedanken unumgänglich. Ein weiterer Vorteil der Leichtbauweise mit Faser-Kunststoff-Verbunden (FKV) ist neben der hohen Designfreiheit die Funktionsintegration.

Um eine Alternative zum Fahrzeugantrieb durch konventionelle Verbrennungsmotoren aufzuzeigen, hat das Fraunhofer LBF im Rahmen des Verbundprojekts Systemforschung Elektromobilität ein Faserverbund (Leichtbau-)Rad mit integriertem Elektromotor entwickelt und gebaut. Es biete hohe Gewichtsersparnis im Vergleich zu einem herkömmlichen Rad der gleichen Größe. Ein weiterer wichtiger Aspekt sei die Betriebsfestigkeit. Durch Einsatz von FKV werden – richtig konstruiert – bei geringerem Gewicht höhere Strukturdämpfungen, Schadenstoleranz und Bruchdehnungen im Vergleich zu Metall erzielt.

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