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Plexiglas für die LuftfahrtEvonik startet Anlage für PMMA-Fliegwerkstoffe im Großformat

PMMA-Anlage für Fliegwerkstoffe im Großformat

Ende 2017 hat Evonik nach eigenen Angaben die weltweit modernste Reck- und Polieranlage für Fliegwerkstoffe aus PMMA in Betrieb genommen. Das Unternehmen stellt nun Platten der Marke Plexiglas mit 5,40 Meter Länge und 3,70 Meter Länge her.

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DatenbankVerbundwerkstoffdaten - Projekt wird ausgebaut

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Angekündigt wurde nun, Phase II des Projekts zum Management von Verbundwerkstoff-Informationen zu starten. Dieses Projekt soll Unternehmen beim Einsatz von Verbundmaterialien unterstützen.

Das Composite Data Management Projekt wird vom Material Data Management Consortium (MDMC) getragen. Das MDMC ist eine Kooperation von Unternehmen, das Softwarewerkzeuge für die Verwaltung von Werkstoffdaten im Luft- und Raumfahrtbereich, in der Verteidigungsindustrie und im Energiesektor entwickeln und anzuwenden will. Die Ankündigung nutzte die JEC Americas Show in Boston, wo Granta Design die Softwarewerkzeuge aus der ersten Phase des Projekts vorstellte.

In der ersten Phase haben die Mitglieder des MDMC Composite Unterkomitees, darunter Boeing, Honeywell, NASA, Northrop Grumman, Rolls-Royce und andere, Richtlinien zur Datenbankstruktur erstellt, um die miteinander gekoppelten und für die Beschreibung von Verbundmaterialien erforderlichen Daten zu erfassen. Die Mitglieder haben darüber hinaus Anforderungen für Werkzeuge spezifiziert, um die Informationen nachvollziehbar und sicher innerhalb ihrer Organisationen anzuwenden. Granta Design hat diese Erkenntnisse genutzt, um Software und Templates für das Management von Verbundwerkstoffdaten zu entwickeln.

Die Lösung biete einen einfachen Datenzugriff, die Daten seien rückverfolgbar und stehen für weiterführende Analysen zur Verfügung, deren Ergebnisse im gleichen System gespeichert werden können. Phase II soll auf den Erfahrungen aufbauen, um das System weiter zu entwickeln und um Risiken bei der Entwicklung von Verbundwerkstoffstrukturen und den daraus hergestellten Produkten zu reduzieren sowie um Entwicklungszeiten zu verkürzen.

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